<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><link>/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/.html</link><atom:link rel="self" href="/.html"/><title>REISEN-Magazin RSS Feed</title><description>Das ist der offizielle RSS-Feed von REISEN-Magazin</description><pubDate>Tue, 8 Sep 2026 08:22:00 +0200</pubDate><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/09/sage-wurzelgeist.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/09/sage-wurzelgeist.html</guid><title>Ausflug in die Seisenbergklamm</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Im Salzburger Saalachtal liegt eine Klamm die seit vielen Jahren eine Sage birgt. In der Seisenbergklamm bei Weißbach bei Lofer wird ein Ausflug zum kleinen Abenteuer. Denn wer genau hinhört, kann sich gut vorstellen, warum die Holzknechte dort einen Klammgeist vermuteten.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/Seisenbergklamm_shutterstock_2678903493%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Das Wasser des Weissbachs schießt tosend über die Felsen © Karel Stipek/Shutterstock</small></h4><p>Kühl und erfrischend ist es in der Klamm selbst an heißen Sommertagen. Es führt ein Weg über Holzstege und Treppen in die Schlucht hinein. Das Wasser des Weißbachs braust und hat sich über Jahrtausende seinen Weg durch den Kalkstein gebahnt. Heute ist der Weg gut ausgebaut und die einstündige Wanderung ist auch für Familien ein Erlebnis. Informationstafeln erzählen von der besonderen Natur des Schluchtwaldes und vom Klammgeist den Knechte dort einst gefunden haben.</p>
<h3>„Holt’s mi aussa!“</h3>
<p>In der Klamm gibt es einen dunkleren Abschnitt. Man kann sich gut vorstellen, dass die Menschen früher etwas Unheimliches vermuteten. Die sogenannte Dunkelklamm ist eng und das Licht dringt nur spärlich durch die Felswände hindurch. An Diesem Ort soll sich etwas zugetragen haben, das heute als "Sage vom Wurzelgeist" überliefert ist. Damals war die Seisenbergklamm noch kein Ausflugsziel. Sogenannte Triftknechte waren in der Schlucht unterwegs, um Holz, das mit Hilfe des Wassers ins Tal transportiert wurde, wieder in Bewegung zu bringen. Die Arbeit war gefährlich. Und immer wieder, so erzählt es die Sage, mischte sich in das Tosen des Wassers eine dumpfe Stimme: „Holt’s mi aussa, holt’s mi aussa!“ Darauf folgten Poltern und Rollen, bevor das Wasser noch wilder durch die Klamm schoss. Die Menschen waren überzeugt: Das ist der Klammgeist.</p>
<p>Die Holzknechte fanden einen großen Baumstrunk, der sich im wildesten Teil der Klamm, der heutigen Dunkelklamm, verfangen hatte. Doch dieser war ungewöhnlich: Seine armdicken, gekrümmten Wurzeln erinnerten eher an ein Lebewesen als an einen Baum. Die Männer konnten sich nicht an so einen Baumstamm erinnern und brauchten Tage, um ihn aus dem Wasser herauszuziehen.&nbsp;Beim nächsten Hochwasser wurde die Wurzel bis in die Nähe des Pfarrhofs geschwemmt. Der Pfarrer beauftragte seinen Knecht, das harte Holz zu zersägen. Vergeblich. Selbst mit mehreren Männern ließ sich die Wurzel nicht zerkleinern. Daraufhin besprengte der Pfarrer sie mit Weihwasser. Als die Männer am nächsten Morgen zurückkehrten, war das Holz verschwunden.&nbsp;Für die Menschen war die Sache damit klar: Die geheimnisvolle Wurzel musste der Wurzelgeist gewesen sein&nbsp;und das Weihwasser hatte ihn erlöst.</p>
<h3>Ein Ausflug mit Geschichte</h3>
<p>Ob der Wurzelgeist tatsächlich noch heute durch die Seisenbergklamm streift? Begegnungen sind jedenfalls nicht überliefert. Der Klammgeist gehört inzwischen fest zur Geschichte des Naturdenkmals und macht den Besuch besonders für Familien noch spannender. Wer die rund 600 m lange Klamm durchwandert, bekommt aber auch ohne Geisterbegegnung einiges geboten: tosende Wasserfälle, moosgrüne Felsen, enge Schluchten und die beeindruckende Kraft des Wassers.</p>
<p>Die Seisenbergklamm liegt in Weißbach bei Lofer und ist vom Ortszentrum aus gut erreichbar. Für den Besuch empfiehlt sich festes Schuhwerk, bei feuchtem Wetter ist Regenbekleidung zu empfehlen. Wer nach der Klamm noch weiterwandern möchte, kann den Weg durch den Wald bis in Richtung Hirschbichl fortsetzen.</p>
<p>Und wer in der Dunkelklamm plötzlich ein Poltern hört, sollte lauschen. Vielleicht lebt der Wurzelgeist ja bis zum heutigen Tage in der Seisenbergklamm.</p>
<p>Info:&nbsp;<a href="https://www.seisenbergklamm.eu/" target="_blank">www.seisenbergklamm.eu</a></p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Tue, 8 Sep 2026 08:22:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/09/sage-wurzelgeist/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Seisenbergklamm_shutterstock_2678903493+Kopie.jpg</image-link><image-caption>Rapids on the creek Weissbach in Seisenbergklamm at Weissbach, Austria, Europe</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2025 Karel Stipek/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--ein-schloss-voll-schaetze.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--ein-schloss-voll-schaetze.html</guid><title>Ein Schloss voll Schätze</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Die Sauöfen sind spezielle Felsformationen, die in der Kreidezeit und anschließende Verwitterung entstanden und Ziel unserer Wanderung sind. Ausblicke sind hier beinahe über das gesamte Kärntner Land möglich.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Saualpe_IMG_9738%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Die Felsformation des Kleinen Sauofens war früher Anlass für die Entstehung mehrerer Sagen. Beim Gipfelkreuz bietet sich eine Rast an, bevor es Richtung Speikkogel geht © Gerald Stiptschitsch</small></h4><p>Jeder, der über die Saualm wandert, weiß um die tolle Fernsicht, die über 100 km weit bis zu den Julischen Alpen und an ganz klaren Tagen sogar bis zu den Hohen Tauern reicht. Von der Wolfsberger Hütte, unser Ziel der Wanderung, öffnet sich der Blick Richtung Westen nach Kärnten, vom Kleinen Sauofen oder dem Speikkogel auch in den Osten ins Lavanttal, zur Packalpe und Koralpe. Hier liegt einem Kärnten wirklich zu Füßen. Entsprechend sollte man eine Wanderung auf die Saualpe nur bei guten Wetterverhältnissen planen, da man sich bei Schlechtwetter und schlechter Sicht im sanften Almgelände leicht verirren kann und auch der Blitzgefahr schutzlos ausgesetzt ist.&nbsp;</p>
<h3>Kraftplätze der Norischen Region</h3>
<p>Die Saualpe ist das Naherholungsgebiet der Lavanttaler und die gute touristische Erschließung beweisen die rund 30 Hütten, die gemeinsam um den Gast werben. Die Norische Region, in der wir uns befinden, ist nicht nur reich an materiellen Schätzen, sondern haben auch ein beträchtliches spirituelles Kapital. Bereits die Kelten und Römer bauten im oberen Görtschitztal das „Norische Eisen“ ab und man vermutet, dass sich hier auch die historische Hauptstadt Noreia befunden haben könnte. Überall finden sich Kraftplätze – so auch die beiden Sauöfen, die wir auf unserer Route besuchen. Zahlreiche Sagen ranken sich um die zwei Felsgebilde, aber auch um die beiden kleinen Gebirgsseen „Meeraugen“ oder die Felsformation „Steinerne Hochzeit“, die man auf einer anderen Route zum Klippitztörl besuchen kann. Die Saualpe wird als Mittelgebirgszug der Lavanttaler Alpen bezeichnet und erstreckt sich über 35 km in Nord-Süd-Richtung vom Klippitztörl im Norden bis zum Drau- und Jauntal im Süden.&nbsp;</p><p>Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf&nbsp;<a href="https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/mittelkaernten/saualpe-und-sauoefen/220277088/" target="_blank">outdooractive.com</a>. <br/>
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Wollen Sie die ganze Wanderung lesen? Holen Sie sich die Juli-August-Ausgabe 2022 des REISEN-Magazins unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/Reisen-Magazin-Ausgabe-Juli-August-2022/029SEN2208" target="_blank">shop.reisen-magazin.at</a>&nbsp;oder als Mobilversion in der REISEN-Magazin App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/reisen-digital/id1017675415?mt=8" target="_blank">Apple</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agrarverlag.at.epaper.reisen&amp;hl=de" target="_blank">Android</a>)! <br/>
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Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr&nbsp;für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.</p><p>Ein Artikel von REISEN-Magazin/Gerald Stiptschitsch</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Mon, 7 Sep 2026 11:54:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--ein-schloss-voll-schaetze/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Saualpe_IMG_9738+Kopie.jpg</image-link><image-copyright>Gerald Stiptschitsch</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/08/ausflug-st--jakob-am-thurn.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/08/ausflug-st--jakob-am-thurn.html</guid><title>Ein stilles Dorf mit Kirtag und Schlossturm</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Nur wenige Kilometer südlich der Stadt Salzburg liegt ein Ort, den viele Durchreisende kaum kennen: St. Jakob am Thurn in der Gemeinde Puch bei Hallein.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Thurn-drohne-puch-foto-tvbpuch-kuscheiart%20(11).jpg" /></p><h4><small>St. Jakob am Thurn ist ein Ort der zwischen der Mozartstadt Salzburg und der Salinenstadt Hallein liegt © Tourismusverband Puch bei Salzburg</small></h4><p>Zwischen Hügeln, Bauernhöfen und Wäldern bewahrt das kleine Dorf eine besondere Ruhe und einer langen Geschichte.&nbsp;Im Mittelpunkt steht der idyllische Weiher mit der Wallfahrtskirche St. Jakobus der Ältere&nbsp;und dem markanten Schlosstrum, um die sich der historische Ortskern mit nur wenigen Häusern und dem Schützenwirt, mit einem der schönsten Gastgärten Salzburgs gruppiert. Der Turm wurde bereits 1238 erwähnt.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Wer heute durch das Dorf spaziert, entdeckt keine großen Sehenswürdigkeiten sondern eine stimmige Kulturlandschaft. Rund um St. Jakob laden Waldwege zu kleinen Wanderungen ein, während man auf den kleinen Anhöhen immer wieder &nbsp;schöne Ausblicke auf das Salzburger Umland bis zu Festung Hohensalzburg oder den Untersberg hat. Viele der Bauernhöfe rundherum befinden sich seit Generationen im Besitz derselben Familien und prägen bis heute den ländlichen Charakter des Ortes.</p>
<p>Besonders lebendig wird St. Jakob am Thurn jedes Jahr beim alljährlichen Jakobikirtag. Dann füllt sich der kleine Ort mit Musik, Tanz und Trachten. Der Brauch geht auf die sogenannten „Rotmantei“ der historischen Jakobischützen zurück, die der Überlieferung nach zum Schutz der Bevölkerung gegründet wurden. Ebenso besonders ist der Adventmarkt am Kirchplatz der Wallfahrtskirche. Der jährlich an jedem Samstag und Sonntag im Advent sowie am 8. Dezember von 14 bis 19 Uhr mit vorweihnachtlichem Programm, regionalen Schmankerl und Kunsthandwerk durch die idyllische Lage besonders Familien begeistert.</p>
<p>Wer im Salzburger Land unterwegs ist und abseits der bekannten Ausflugsziele einen ruhigen Ort mit Charakter sucht, findet hier ein kleines Stück unverfälschtes Salzburg.</p>
<p>Info:&nbsp;<a href="https://www.puch-salzburg.com/" target="_blank">www.puch-salzburg.com</a></p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Fri, 4 Sep 2026 08:16:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/08/ausflug-st--jakob-am-thurn/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Thurn-drohne-puch-foto-tvbpuch-kuscheiart+%2811%29.jpg</image-link><image-copyright>tvbpuch-kuscheiart</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/09/hansestaedte-ostsee.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/09/hansestaedte-ostsee.html</guid><title>Spuren der Kaufleute in den Hansestädten</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Backsteingiebel, mächtige Kirchen und alte Häfen erzählen an der deutschen Ostseeküste von einer Zeit, in der Kaufleute Handel und Politik bestimmten. Eine Reise von Bremen über Lübeck, Wismar und Rostock bis nach Stralsund führt mitten hinein in die Geschichte der Hanse.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/L%C3%BCbeck_shutterstock_2512153523%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Obertravebrücke in Lübeck aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Uferpromenade des historischen Zentrums der Hansestadt  ©  olrat/Shutterstock</small></h4><p>Wer heute durch eine Hansestadt spaziert, begegnet Geschichten eines mächtigen Bund norddeutscher Kaufleute. Die typische rote Backsteinarchitektur ist ein Zeitzeuge ihrer Handelsmacht, die über Jahrhunderte hinweg weite Teile Nordeuropas miteinander verbunden hat. Die Hanse entstand aus lockeren Gemeinschaften reisender Kaufleute entwickelte sich im Laufe der Zeit ein weit verzweigtes Netzwerk.</p>
<h2>Als Kaufleute zu einer Macht wurden</h2>
<p>Ursprünglich ging es darum&nbsp;gemeinsam sicherer zu handeln. Kaufleute schlossen sich zu Fahrtgemeinschaften zusammen, schützten sich vor Überfällen und versuchten, ihre wirtschaftlichen Interessen gegenüber anderen durchzusetzen. Mit der Zeit entstanden an wichtigen Handelsplätzen eigene Niederlassungen, die sogenannten Kontore. In Brügge, London, Bergen und Nowgorod konnten Händler Waren lagern, Geschäfte abschließen und eine sichere Unterkunft finden.&nbsp;Aus dem Kaufmannsnetzwerk wurde schließlich ein Städtebund. In seiner Blütezeit gehörten rund 200 Städte zur Hanse. Lübeck nahm dabei eine besondere Stellung ein und entwickelte sich zum Zentrum des Bundes.&nbsp;Der Handel brachte enormen Reichtum. Holz, Felle, Getreide und andere Rohstoffe gelangten aus dem Osten nach Westeuropa, während unter anderem Wein und Tuche in Richtung Ostsee transportiert wurden. Unterwegs waren die Waren vor allem auf der Kogge, dem typischen Handelsschiff der Hanse: ein geräumiges Schiff mit einem Mast und großem rechteckigem Segel.&nbsp;Die Städte gewannen wirtschaftliche und politische Macht, setzten Privilegien durch und konnten sogar Handelsblockaden verhängen oder Kriege führen. Auf den Hansetagen berieten ihre Vertreter über gemeinsame Interessen. Der erste Hansetag fand 1356 in Lübeck statt.</p>
<h2>Von Bremen bis Stralsund</h2>
<p>Zum entdecken bietet die Stadt&nbsp;Bremen&nbsp;einen passenden Ausgangspunkt. Sie war stark in den Handel auf der Nord-Süd-Route eingebunden und gehörte zu den bedeutenden Hansestädten. Von dort führt die Reise Richtung Ostsee nach Lübeck, Wismar, Rostock und Stralsund.&nbsp;In Lübeck wird die einstige Bedeutung der Hanse mit dem Holstentor deutlich. Es gilt sls Symbol für den Reichtum der Bürger und die Macht der Handelsstadt. Dahinter liegt eine Altstadt mit mittelalterlichen Gassen, prächtigen Backsteinbauten.&nbsp;Weiter geht es nach Wismar. Auch dort prägt die Backsteingotik das Stadtbild. Die „Alte Schwede“, ein Backsteinbau mit Stufengiebel erinnert an die wirtschaftliche Blüte der Stadt.&nbsp;In Rostock führt die Spur der Hanse ebenfalls über den Hafen. Die Stadt gehörte zu den wichtigen Handelsplätzen an der Ostsee. Anhand der Stadttore und Giebelhäuser kann man sich heute noch gut vorstellen wie Warenströme von Übersee das Leben der Stadt bestimmt haben. Zu den Handelsgütern gehörten auch Getreide, Fisch, Salz, Butter und Pökelfleisch.&nbsp;Den Abschluss bildet Stralsund. Die Stadt war schon früh Mitglied der Hanse und beeindruckt bis heute mit ihrer roten Backsteingotik.</p>
<h2>Was von der Hanse geblieben ist</h2>
<p>Die große Zeit der Hanse ging schließlich zu Ende. Neue Handelswege, die wachsende Macht der europäischen Staaten und die zunehmende Konkurrenz durch englische und niederländische Händler setzten dem Bündnis zu. 1669 fand der letzte Hansetag der alten Hanse statt. Viele Städte tragen bis heute den Namen Hansestadt&nbsp;und die alten Kaufmannshäuser und Häfen erinnern an die Zeit der norddeutschen Kaufleute.</p>
<p>Und die Hanse ist nicht nur Vergangenheit: 1980 gründete sich in Zwolle die „Neue Hanse“, ein moderner Städtebund, der die Verbindungen von damals aufgreift und den Austausch zwischen seinen Mitgliedsstädten fördert. Heute gehören ihm wieder rund 200 Städte aus zahlreichen Ländern an. Wer also durch Lübeck, Wismar, Rostock oder Stralsund schendert, entdeckt hinter den&nbsp;roten Backsteingiebeln die Geschichte der Handelsnetzwerke, die Europa einst über lange Zeit verbunden hat.</p><h3>REISEN-Tipp: Bauernhofcafés</h3>
<p>Kaffeepause mit Ostseeblick: Rund 90 Bauernhofcafés laden in der Region zu hausgemachtem Kuchen und frisch gebrühtem Kaffee ein. Viele Rezepte werden über Generationen weitergegeben, im Sommer können Besucher auf manchen Höfen sogar selbst Himbeeren und Erdbeeren pflücken. Unbedingt probieren: Rote Grütze aus regionalen Beeren, serviert mit Schlagobers oder Vanillesauce.&nbsp;</p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Wed, 2 Sep 2026 10:54:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/09/hansestaedte-ostsee/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/L%C3%BCbeck_shutterstock_2512153523+Kopie.jpg</image-link><image-caption>Lübeck, Germany - July 11, 2024: Riverfront of the historic center of the Hanseatic city seen from the Obertravebrücke, overlooked by the steeples of St. Peter (right) and St. Mary churches (left).</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2024 olrat/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/09/willkommen-im-hotel-himmelreich-in-wals-siezenheim-.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/09/willkommen-im-hotel-himmelreich-in-wals-siezenheim-.html</guid><title>Wohlfühlen im Hotel Himmelreich</title><category>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</category><location>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</location><teaser><![CDATA[Dem perfekten Ausgangspunkt für einen Aufenthalt in Salzburg. Das familiengeführte 4 Sterne Hotel im Grünen bietet Ruhe und Stadtnähe, moderne Ausstattung, Nachhaltigkeit und herzliche Gastfreundschaft.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/Himmelreich_2021-06-01%20Hotel%20Himmelreich-mpp-1120517%20(c)michael%20preschl%20photography.jpg" /></p><h4><small>Für die Salzburg-Reise die grüne Oase in Stadtnähe © michael preschl photography</small></h4><p>Erholsame Nächte in den modern ausgestatteten Zimmern, überwiegend renoviert mit bodenebenen Regenduschen, größtenteils Parkettböden und Balkon, Minibar und weitere Annehmlichkeiten genießen. Geschmackvoll eingerichtete Zimmer für die unterschiedlichsten Bedürfnisse, für den Städtetrip oder die ganze Familie. Für die besondere Auszeit bietet das Hotel auch Zimmer mit Wasserbett, Whirlwannen, romantische Sternenhimmel und sinnlicher Holzbadewanne.</p>
<p>Den Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, gerne auch auf der Gartenterrasse starten. Die Gäste erwartet täglich frisches Brot und Gebäck – auf Wunsch auch glutenfrei –, regionale Käsesorten und Wurstspezialitäten, hausgemachte Marmeladen, Pesti und weitere Köstlichkeiten. Frisch zubereitete Eierspeisen, Obstsalat, hausgemachtes Birchermüsli, Joghurt und frisches Obst genießen. Prickelnder Winzersekt rundet das Angebot ab.&nbsp;Frisch gebrühte Kaffee, Espressi oder Cappuccino wird im Hotel Himmelreich serviert.</p>
<p>In der Sauna nach einem&nbsp;erfolgreichen Messetag entspannen. Oder wie wäre es mit einer Erfrischung im idyllischen Naturbadeteich?&nbsp;Bei einem Glas Wein auf der Gartenterrasse mit wunderbarem Blick in die Berge lässt sich der Urlaubtag revuepassieren. Das Auto kann man in der hauseigenen Tiefgarage mit direktem Zugang ins Hotel parken. Die Altstadt von Salzburg erreicht man in wenigen Minuten ganz bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln,&nbsp; nur 5 Gehminuten vom Hotel entfernt und kostenlos mit dem neuen Mobilitätsticket.</p>
<p>Salzburg bietet ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, attraktive Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und belebte Bars, wo man den Tag ausklingen lassen kann. Das Hotel Himmelreich freut sich auf Ihre Gäste!</p>
<p>Info:&nbsp;<a href="https://www.hotel-himmelreich.at/de/" target="_blank">www.himmelreich.at</a></p><p>Ein Artikel von Hotel Himmelreich/VP</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 31 Aug 2026 11:14:21 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/09/willkommen-im-hotel-himmelreich-in-wals-siezenheim-/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Himmelreich_2021-06-01+Hotel+Himmelreich-mpp-1120517+%28c%29michael+preschl+photography.jpg</image-link><image-copyright>michael preschl photography</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/09/rezept-tipp--chicken-thai-curry.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/09/rezept-tipp--chicken-thai-curry.html</guid><title>Gaumenreise nach Thailand</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Cremiges Kokos-Curry, knackiges Gemüse und zartes Hühnerfleisch bringen ein Stück Thailand auf den Teller. Dazu gibt es duftenden weißen Reis mit Quinoa und einen Spritzer frischer Limette – für die perfekte Balance aus Würze und Frische.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/ChickenThaiCurry_shutterstock_1137743984.jpg" /></p><h4><small>Chicken Thai Curry mit Paprika, Fisolen und Babymais ©  Carletto Photography/Shutterstock</small></h4><p>Zutaten für das Curry: <br/>
• 600 g Hühnerbrustfilet <br/>
• 1 rote Paprika <br/>
• 1 gelbe Paprika <br/>
• 150 g Fisolen <br/>
• 150 g grüne Bohnen (breite) <br/>
• 150 g kleine Maiskolben (eingelegt) <br/>
• 1 Dose Kokosmilch (400 ml) <br/>
• 2–3 EL gelbe oder rote Thai-Currypaste <br/>
• 1 EL Pflanzenöl <br/>
• 1 EL Sojasauce <br/>
• 1 Limette <br/>
• Salz nach Geschmack</p>
<p>Zutaten für die Beilage: <br/>
• 200 g weißer Reis <br/>
• 80 g Quinoa <br/>
• 400 ml Wasser <br/>
• 1 Prise Salz</p>
<p>Zutaten zum Toppen: <br/>
• 1 Limette, in Spalten geschnitten <br/>
• optional etwas frische Petersilie oder Koriander</p>
<p>Zubereitung: <br/>
1. Reis und Quinoa vorbereiten:&nbsp;Reis und Quinoa gründlich waschen und mit 400 ml Wasser und einer Prise Salz in einen Topf geben. Aufkochen lassen, anschließend bei niedriger Hitze zugedeckt etwa 15 bis 20 Min. köcheln lassen, bis das Wasser aufgenommen ist. Danach kurz ruhen lassen und mit einer Gabel auflockern. <br/>
2. Gemüse vorbereiten:&nbsp;Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Streifen schneiden. Fisolen und breite grüne Bohnen putzen. Die eingelegten Maiskolben abgießen und je nach Größe halbieren oder ganz lassen. <br/>
3. Hühnerfleisch anbraten:&nbsp;Hühnerbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden. Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen und das Fleisch rundherum kräftig anbraten, bis es leicht gebräunt ist. Anschließend aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.&nbsp; <br/>
4. Currypaste anrösten:&nbsp;Die Currypaste in die noch heiße Pfanne geben und unter Rühren kurz anrösten.&nbsp; <br/>
5. Curry zubereiten:&nbsp;Kokosmilch dazugießen und gut mit der Currypaste verrühren. Paprika, Fisolen und Bohnen hinzufügen und das Curry etwa 10 Min. sanft köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch bissfest ist.&nbsp; <br/>
6. Fleisch und Mais dazugeben:&nbsp;Das angebratene Hühnerfleisch und die Maiskolben unter das Curry mischen. Mit Sojasauce abschmecken und noch einige Minuten köcheln lassen, bis das Fleisch vollständig durchgegart ist. <br/>
7. Anrichten und toppen:&nbsp;Das Chicken Thai Curry gemeinsam mit dem Quinoa-Reis auf Tellern anrichten. Mit Limettenspalten servieren und die Limette kurz vor dem Essen über das Curry träufeln.</p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 28 Aug 2026 10:14:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/09/rezept-tipp--chicken-thai-curry/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/ChickenThaiCurry_shutterstock_1137743984.jpg</image-link><image-caption>Chicken Thai Curry</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2018 Carletto Photography/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/09/reisen-magazin-september-oktober-2026.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/09/reisen-magazin-september-oktober-2026.html</guid><title>REISEN-Magazin September-Oktober 2026</title><category/><location/><teaser><![CDATA[• Unterwegs durch die Aulandschaft der Lobau • Zeitreise ins Römische Reich • Auf der Suche nach dem Waldviertler Karpfen • Genüsslich auf der Vullanland Route 66 schlemmen • Geschichten des Almabtriebs • Zur südlichsten Alm Österreichs • Wo blaues Gold zu finden ist]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/RM_09_10_2026_Blick_ins_Heft.jpg" /></p><h1>Unterwegs in Österreich...</h1><p>Durch die Lobau: Durch das Naturschutzgebiet und über den Schauplatz Napoleons, wandern wir durch die Aulandschaften direkt vor den Toren Wiens. Auf der Napoleonstraße folgt man den Spuren jener französischen Truppen, die sich nach verlustreichen Kämpfen in die Lobau zurückgezogen haben.</p>
<p>Zeitreise ins Römische Reich:&nbsp;Entlang steinerner Fundstücke von der abwechslungsreichen Landschaft des Mostviertels und den Ausläufern der Wachau bis zu den ersten Voralpengipfeln des Ötscherlandes.&nbsp;</p>
<p>Vom Reichtum einer rauen Gegend:&nbsp;Der Herbst ist im Waldviertel eine besondere Zeit. Die Aufmerksamkeit fällt auf die Karpfenteiche, die jetzt abgefischt werden. Rundum diese Arbeit finden Abfischfeste statt, bei denen die Besucher die alte Tradition hautnah miterleben können.</p>
<p>Sprache der Kogelsteine: Diese Wanderung offenbart nicht nur die mittelalterliche Stadtgeschichte von Eggenburg, sondern nimmt uns mit auf einen Ausflug zu unterschiedlichen Granitformationen, die seit Jahrmillionen das hügelige Umland prägen.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Vulkanland Route 66:&nbsp;Nicht nur in den USA lässt sich eine solche Straße finden. Im Südosten der Steiermark ist die Dichte an innovatoven Betriebn so hoch, dass man heute auf der Straße der Lebenslust genussvoll und schlemmerisch unterwegs sein kann.&nbsp;</p>
<p>Zurück ins Tal:&nbsp;Wenn der Sommer zur Neige geht, ziehen die Kühe von den Almen wieder zurück ins Tal. Dieses Ereignis wird vielerorts mit bunten Festen gefeiert. Beim Dachsteinabtrieb werden die Kühe am Vormittag reich geschmückt, bevor es wieder heimwärts geht.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Österreichs südlichste Alm:&nbsp;Schon fast in Slowenien befindet sich die Remschniggalm, die ihren Gästen auf der sonnigen Terrasse oder in der gemütlichen Stube mit regionalen Leckereien verwöhnt. Erreicht wird die Alm über einen Kamm, auf dem man nach rechts in die Steiermark und nach links nach Slowenien blickt.&nbsp;</p>
<h2>... und in ganz Europa.</h2>
<p>Zeitreise durch die Wetterau: Östlich von Frankfurt erstreckt sich ein Gebiet, das von einer langen Bevölkerungsgeschichte erzählt. Bereits die Kelten wussten den fruchbaren Boden der Wetterau zu schätzen. Das Fürstengrab und historische Funde bezeichnen diese Zeit.</p>
<p>Durch das Herz der Alpen:&nbsp;Mit dem luxuriösen Glacier Express durch die Schweizer Alpen. Die Ausblick sind spektakulär und so abwechlungsreich wie die Geschichten der Menschen, die die Kantone Graubünden und Wallis geprägt haben.</p>
<p>Franz von Assisi: In Umbrien starb vor 800 Jahren einer der bekannstesten Heiligen. Geboren als Giovanni Bernadone, lebte der Franziscus in dem kleinen Ort am Fuße des Monte Subasio.&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p><p>Aus dem Inhalt:</p>
<p>• Österreich <br/>
Durch die Lobau&nbsp;– Wanderung in den Donauauen <br/>
Zeitreise ins Römische Reich&nbsp;– Der Römerweg im Melker Alpenvorland feiert seinen 50. Geburtstag <br/>
Vom Reichtum einer rauen Gegend&nbsp;– das Waldviertel wird im Herbst zum "Karpfenviertel"&nbsp; <br/>
Die Sprache der Kogelsteine&nbsp;– In Eggenburg verbindet sich Stadtgeschichte mit Geologie <br/>
Die Grab-Christi-Kapellen&nbsp;– Besonders in Niederösterreich trifft man auf die religiösen Symbole <br/>
Die steirische Route 66&nbsp;– Den Herbst im Vulkanland entdecken <br/>
Zurück ins Tal&nbsp;– Almabtrieb am Fuße des Dachsteins <br/>
Wenn die Berge Abschied nehmen&nbsp;– Brauchtum rundum den Almabtrieb <br/>
Österreichs südlichste Alm&nbsp;– In mitten der Kastanienbäume liegt die Remschniggalm&nbsp; <br/>
Vom Erz geprägt&nbsp;– Schauplätze des historischen Erzbergbaus im Lavanttal <br/>
Geschichte unter den Füßen&nbsp;– Eine Römerstraße als wichtiger historischer Verkehrsweg in Kärnten</p>
<p>• Europa <br/>
Zeitreise durch die Wetterau&nbsp;– Rad- und Wanderwege Nordöstlich von Frankfurt <br/>
Das blaue Gold des Thüringer Waldes&nbsp;– Schiefer&nbsp;– ein Schatz aus grauer Tiefe <br/>
Sieben Hügel, ein Erbe&nbsp;– Die Stadt Bamberg in Oberfranken <br/>
Durch das Herz der Aplen&nbsp;– Spektakuläre Landschaften von St. Moritz nach Zermatt <br/>
Heimlich unheimlich&nbsp;– Europäische Orte, die für Gänsehaut sorgen <br/>
Assisi, Lebendige Geschichte&nbsp;– Die vom heiligen Franziskus geprägte Stadt</p>
<p>116 Seiten</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/Titel_RM_9_10_2026_HP.jpg" /></p><h1>Wie komme ich zu dieser Ausgabe?</h1><p>Holen Sie sich die aktuelle Ausgabe&nbsp;ab 1. September am Kiosk&nbsp;oder online unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/Reisen-Magazin-Ausgabe-September-Oktober-2026/029SEN2610" target="_blank">shop.reisen-magazin.at</a>! <br/>
 <br/>
Alle Abo-Angebote&nbsp;finden Sie unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/abo/" target="_blank">shop.reisen-magazin.at/abo</a>.</p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 09:00:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/09/reisen-magazin-september-oktober-2026/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/RM_09_10_2026_Blick_ins_Heft.jpg</image-link></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/09/Titel_RM_9_10_2026_HP.jpg</image-link></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/mehr-sonne--mehr-uv-risiko.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/mehr-sonne--mehr-uv-risiko.html</guid><title>Mehr Sonne, mehr UV-Risiko</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Eine neue Studie unter österreichischer Beteiligung zeigt, dass die hautwirksame UV-Strahlung in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen hat. Dieser deutliche Anstieg von Sonnenschein kann sich auf unsere Gesundheit auswirken.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/sonne_shutterstock_2400003663.jpg" /></p><h4><small>Weniger Wolken sorgen für mehr Sonnenschein – und hautwirksame UV-Strahlung © Tomas Marek/Shutterstock</small></h4><p>Der Trend, der sich abzeichnet, wird sich langfristig auf unser Verhalten bezüglich Sonnenschutz im Alltag sowie unsere Gesundheit auswirken. Für die Studie wurde die hautwirksame UV-Strahlung von 2013 bis 2022 gemessen – an 26 von 40 Messstationen zeigte sich deutlich, dass diese zugenommen hat. Besonders in Mitteleuropa steigen die Werte stark – in manchen Monaten sehr stark, etwa im Jänner, Februar und Juni.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/sonne_shutterstock_2646845581.jpg" /></p><h4><small>Wer in den Bergen unterwegs ist, muss mit einer höheren UV-Belastung rechnen und braucht mehr Sonnenschutz © Alexander Jung/Shutterstock</small></h4><h3>Weniger Wolken entsprechen mehr Sonnenschein</h3>
<p>Als großen Verursacher nennt die Studie die Bewölkung. Sie nimmt nämlich ab – und dadurch steigt mit zunehmender Sonnenscheindauer die am Boden gemessene UV-Strahlung. Relativ gesehen sind die Zuwächse zwar im Winterhalbjahr am höchsten, relevant ist dennoch der Sommer, wenn es um die UV-Strahlen geht: Denn durch die höhere Anzahl an Sonnenstunden bekommen wir auch dann den größten Anteil der UV-Dosis. Und diese ist im Alpenraum – aufgrund der höheren Lagen und Schneebedeckung – zusätzlich größer als im flachen Gelände. Im Umkehrschluss könne als Faktor für die öffentliche Gesundheit in diesen Regionen das Risiko für Hautkrebs steigen.</p>
<h3>Nur ausreichend geschützt in die Sonne</h3>
<p>Sich deswegen komplett gegen den Aufenthalt in der Sonne zu entscheiden, ist keine gute Idee. Denn Sonnenlicht ist wesentlich an der Bildung von Vitamin D beteiligt – es kann nur schwer in ausreichender Menge über die Nahrung ergänzt werden. Das Vitamin ist wesentlich für unseren Calcium- und Knochenstoffwechsel, seine Bildung wird durch den Einfluss von Sonnenstrahlen aktiviert. Außerdem beeinflussen Faktoren wie Aufenthaltszeit und Bewegung in Sonnenlicht und an frischer Luft unsere Gesundheit auf vielschichtige Art und Weise.</p>
<p>Umso wichtiger ist es daher, sich gut vor den UV-Strahlen zu schützen – besonders, wenn man viel draußen unterwegs ist:</p>
<ul>
 <li>Entsprechende Kleidung (Kopfbedeckung!) tragen</li>
 <li>Wenn möglich, im Schatten aufhalten</li>
 <li>Das gilt besonders, wenn man in der Höhe unterwegs ist (ca. 10 % mehr UV-Strahlen pro 1.000 Höhenmeter) – auch wenn es sich am Berg vielleicht nicht so heiß anfühlt wie im Tal</li>
 <li>Schnee verstärkt diesen Effekt zusätzlich (im Sommer und Winter!)</li>
 <li>Die UV-Belastung ist bei wolkenlosem Himmel besonders hoch – dennoch gilt sie auch bei Bewölkung als relevant und darf nicht unterschätzt werden</li>
 <li>Gesicht, Ohren, Nacken und unbedeckte Stellen mit einem hohen Lichtschutzfaktor eincremen – auch die Lippen brauchen UV-Schutz</li>
 <li>Auch, wenn man nicht im Freibad ist – regelmäßiges Nachcremen ist ca. alle 2 Stunden nötig (bei Sport/starkem Schwitzen häufiger!)</li>
</ul><p>Ein Artikel von Vetmeduni/Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Sun, 23 Aug 2026 10:40:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/mehr-sonne--mehr-uv-risiko/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/sonne_shutterstock_2400003663.jpg</image-link><image-caption>Panorama of Wachau valley (UNESCO) during autumn with Danube river near the Durnstein village in Lower Austria, Austria</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2023 Tomas Marek/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/sonne_shutterstock_2646845581.jpg</image-link><image-caption>Wer in den Bergen unterwegs ist, muss mit einer höheren UV-Belastung rechnen und braucht mehr Sonnenschutz</image-caption><image-copyright>Alexander Jung/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/neue-spinnenart-in-der-steiermark.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/neue-spinnenart-in-der-steiermark.html</guid><title>Tarantel im Vormarsch</title><category/><location/><teaser><![CDATA[In der Steiermark wird immer häufiger eine neue Art gesichtet. Nachdem es sich dabei um eine – zwar für den Menschen ungefährliche – Wolfspinne handelt, dürfte das nicht für jedermann eine gute Nachricht sein.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/wollspinne_shutterstock_1055444042.jpg" /></p><h4><small>Die Schwarzbäuchige Tarantel baut keine Netze und bevorzugt sandige, steinige Böden © Federico.Crovetto/Shutterstock</small></h4><p>Rund um Graz, in der Süd- und Südoststeiermark, aber auch in Kärnten und dem Südburgenland, wurde die Hogna radiata – die „Schwarzbäuchige Tarantel“ bereits gesichtet. Österreich liegt am nördlichen Rand ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets. Die Wolfspinne bevorzugt mediterrane Lebensräume und scheint sich durch trockene und warme Bedingungen auch im Süden Österreichs wohlzufühlen.</p>
<p>Es handelt sich um eine sogenannte Webspinne, die kein Netz baut. Die Schwarzbäuchige Tarantel zählt zu den größten europäischen Wolfspinnen, bis auf die kleinere Körpergröße des Männchens sehen sich die beiden Geschlechter relativ ähnlich (Männchen bis zu 18 mm, Weibchen bis zu 25 mm). Die Hüften sind dunkelbraun bis schwarz (das hat ihr den Namen verliehen), der Hinterleib bräunlich gelb bis hellbraun, das Weibchen hat einige dunklere Flecken. Das Männchen erscheint im Vergleich etwas einheitlicher braun gefärbt und die hellbraunen Beine des Männchens sind etwas heller.</p>
<p>Schwarzbäuchige Taranteln bewohnen Gebiete mit wenig Vegetation und mögen sandigen oder steinigen, lockeren Boden. Sie sind zwar tag- und nachtaktiv, legen sich aber eher nachts unter passenden Objekten wie Steinen auf die Lauer. Nach der Paarung im Herbst fertigt das Weibchen eine Wohnröhre an und platziert darin den Eikokon. Im Dezember schlüpft der Nachwuchs und klettert auf den Rücken der Mutter – wo er bis zu fünf Monate lang bleibt und mitgetragen wird.&nbsp;</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/wollspinne_shutterstock_2037592232.jpg" /></p><h4><small>So sieht es aus, wenn die Nachkommen der Wolfspinne den Hinterleib des Weibchens besiedeln © Geza Farkas/Shutterstock</small></h4><p>Gerade im Spätsommer und Herbst kann es vorkommen, dass die Tiere durch die Partnersuche aktiver sind und sich in Gärten, Garagen oder Keller verirren. Sollte es zu einem Biss kommen, besteht kein ernsthaftes Risiko für den Menschen – mögliche Reaktionen werden wie jene eines Wespenstichs beschrieben und können eine Rötung/Schwellung hervorrufen.</p>
<h3>Was tun, wenn man auf sie trifft?</h3>
<p>Mit seiner <a href="https://www.naturbeobachtung.at/platform/mo/nabeat/index.do" target="_blank">Citizen-Science-Plattform</a> sammelt der Naturschutzbund Österreich Meldungen seltener Arten – das ist auch der Grund, warum man über das Vorkommen der Schwarzbäuchigen Tarantel in Kärnten, der Steiermark und dem Burgenland so gut Bescheid weiß.</p>
<p>Man sollte im ersten Schritt Ruhe bewahren. Hat sich das Tier in Haus oder Wohnung verirrt, bringt man es mit einem geeigneten Gefäß ins Freie – es ist für den Menschen ungefährlich. In freier Wildbahn lässt man die imposante Spinne am besten ungestört. Sinnvoll wäre eine Meldung auf der besagten <a href="https://www.naturbeobachtung.at/platform/mo/nabeat/index.do" target="_blank">Plattform</a> – ein Beweisfoto ist nicht nötig, aber umso erfreulicher für andere Naturbegeisterte.</p>
<p>Info: <a href="https://naturschutzbund.at/newsletterreader/items/suedrussische-schwarzbaeuchige-taranteln-entdeckt-hinweise-erbeten.html" target="_blank">Hinweise zur Schwarzbäuchigen Tarantel</a></p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:49:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/neue-spinnenart-in-der-steiermark/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/wollspinne_shutterstock_1055444042.jpg</image-link><image-caption>Hogna radiata (wolf spider)</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2018 Federico.Crovetto/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/wollspinne_shutterstock_2037592232.jpg</image-link><image-caption>So sieht es aus, wenn die Nachkommen der Wolfspinne den Hinterleib des Weibchens besiedeln</image-caption><image-copyright>Geza Farkas/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--venedigerweg.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--venedigerweg.html</guid><title>Abwechslungsreich zur Berndlalm</title><category/><location/><teaser><![CDATA[266 Dreitausender-Gipfel, 342 Gletscher, unzählige Wasserfälle: Der Nationalpark Hohe Tauern strotzt geradezu vor Superlativen. Einen besonders familienfreundlichen Einstieg bietet das Obersulzbachtal im Salzburger Land.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Venedigerweg_39_Spath.jpg" /></p><h4><small>Der Obersulzbach wird von den Gletschern im Talschluss gespeist © Spath</small></h4><p>Der Start zum Venedigerweg liegt am gebührenpflichtigen Parkplatz Hopffeldboden etwa 7 km südwestlich der Nationalparkgemeinde Neukirchen im Oberpinzgau. Mit einer 60 m langen Hängebrücke wartet die erste Mutprobe für junge Wanderer gleich zu Beginn. Unten braust der Obersulzbach in seinem steinigen Bett, und je mehr Wanderer sich hinauswagen, desto stärker schwankt der stählerne Wurm.</p>
<p>Zum Auftakt zeigt sich das Obersulzbachtal als enger Schlauch, eingerahmt von dunkelgrünen Wäldern. Bald ist die Außenzone des Nationalparks erreicht – signalisiert durch ein Schild mit dem Logo des 1.856 km² großen Schutzgebiets, das sich Salzburg, Tirol und Kärnten teilen. Mit zunehmender Entfernung vom rauschenden Wildbach lassen sich Vogelstimmen unterscheiden. Ein durchlöcherter Baumstamm kündet von der Präsenz des Buntspechts in den Wäldern des Oberpinzgaus. Öfters zu hören als sein hochfrequentes Hämmern sind jedoch die krächzenden Töne des Tannenhähers. Mit seinem Gezeter verkündet er, dass ihm Fremde in seinem Revier einfach unsympathisch sind. Den strengen Winter übersteht er mithilfe von Samen von Nadelhölzern, die er im Sommer eingebunkert hat. Kindergerecht aufbereitete Schautafeln stellen die Bewohner und Überlebenskünstler des Nationalparks vor – vom Alpensalamander bis zur Zirbe.&nbsp;</p>
<h3>Stempel sammeln und viel spielen</h3>
<p>Allmählich bekommt der Taleinschnitt Luft, der Venedigerweg führt hinaus auf erste freie Flächen. Kurze Anstiege wechseln mit langen flachen Passagen – sodass man kaum merkt, wie die immerhin beinahe 500 Höhenmeter, verteilt auf vier Kilometer Länge, dahin schmelzen.</p><p>Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf&nbsp;<a href="https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/wildkogel-arena/abwechslungsreich-zur-berndlalm/195540439/" target="_blank">outdooractive.com</a>. <br/>
 <br/>
Wollen Sie die ganze Wanderung lesen? Holen Sie sich die Juli-August-Ausgabe 2022 des REISEN-Magazins unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/Reisen-Magazin-Ausgabe-Juli-August-2022/029SEN2208" target="_blank">shop.reisen-magazin.at</a>&nbsp;oder als Mobilversion in der REISEN-Magazin App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/reisen-digital/id1017675415?mt=8" target="_blank">Apple</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agrarverlag.at.epaper.reisen&amp;hl=de" target="_blank">Android</a>)! <br/>
 <br/>
Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr&nbsp;für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.</p><p>Ein Artikel von REISEN-Magazin/Stefan Spath</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Wed, 19 Aug 2026 10:33:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--venedigerweg/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Venedigerweg_39_Spath.jpg</image-link><image-copyright>Spath</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/naturkatastrophe-in-den-sommerferien.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/naturkatastrophe-in-den-sommerferien.html</guid><title>Waldbrände in ganz Europa</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Heiß und trocken ist es im Sommer mittlerweile nicht nur im Süden, sondern in ganz Europa. Immer öfter werden Waldbrände zum Thema: Ob in der Heimat oder am Urlaubsort – wie verhält man sich am besten?]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_2796786547.jpg" /></p><h4><small>Waldbrände betreffen immer häufiger auch weiter nördlich gelegene europäische Gebiete © The_candyology/Shutterstock</small></h4><p>Nachrichtenmeldungen von großen Waldbränden in Griechenland oder Spanien gehören fast jeden Sommer dazu. Man kämpfte etwa im Sommer 2026 auch in Belgien, Großbritannien oder Norditalien, unweit der Grenze zu Kärnten, gegen die Flammen an. Auch in Österreich sind kleinere Waldbrände zur Normalität geworden.</p>
<p>Der lange ersehnte, gebuchte Sommerurlaub soll Erholung bringen – wenn aber kurz vor der Abreise Bilder von brennenden Wäldern, Evakuierungen und Rauchwolken am Urlaubsort in den Medien auftauchen, kann das die Vorfreude schnell trüben. Dennoch bedeutet das noch nicht, dass man die Reise absagen muss. Wer in eine gefährdete Region reist, muss deshalb nicht automatisch zu Hause bleiben. Entscheidend sind die konkrete Situation vor Ort und die weitere Entwicklung der Lage – um das zu beurteilen, sollte man auf verlässliche Quellen, wie z. B. lokale Behörden, zählen.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_2448793049.jpg" /></p><h4><small>Die Schäden an der Natur bleiben nach einer solchen Katastrophe meist noch lange sichtbar © Ververidis Vasilis/Shutterstock</small></h4><p>In erster Linie ist Aufmerksamkeit für solche Situationen ein guter Begleiter. Waldbrände können zwar räumlich begrenzt sein, allerdings können sich die Bedingungen durch Wind, extreme Hitze und trockene Vegetation auch innerhalb weniger Stunden ändern.&nbsp;Beachten sollte man daher:</p>
<ul>
 <li>Größe und Ausbreitung des Feuers</li>
 <li>Wetterentwicklung und die aktuelle Windrichtung sowie Luftqualität (Rauch enthält schädliche Partikel, die über weite Strecken transportiert werden können – den Aufenthalt im Freien daher gegebenenfalls reduzieren)</li>
 <li>Behördliche Warnstufen, Evakuierungsaufforderungen sowie Straßensperren bzw. etwaige andere Sperrgebiete, wie z. B. auf Wanderwegen</li>
 <li>Entfernung der Unterkunft vom Brandgebiet bzw. noch vor Reiseantritt die Erreichbarkeit der Region abklären (z. B. Einschränkungen von Verkehrswegen)</li>
 <li>Um selbst nicht zum Auslöser einer Katastrophe zu werden: Zigaretten, Lagerfeuer, Griller und andere Zündquellen können in trockenen Gebieten fatale Folgen haben – in Risikogebieten herrschen meist entsprechende Verbote</li>
</ul><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_2752905891.jpg" /></p><h4><small>Solche Warnungen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen, um nicht selbst Auslöser einer Katastrophe zu werden © 2026 kb-photodesign/Shutterstock</small></h4><h3>Seriösen, offiziellen Quellen vertrauen</h3>
<p>Bei größeren Ereignissen findet man über die <a href="https://www.reisen-magazin.at/wissenswert/2026/01/reisewarnung-neu---vier-statt-sechs-stufen.html" target="_blank">Reisewarnungen</a> des österreichischen Außenministeriums aktuelle Informationen mit laufenden Updates. Es sollten auch immer die lokalen Behörden der entsprechenden Region in Betracht gezogen werden – hier könnte man sich etwa vorab die entsprechende Notrufnummer einspeichern (europaweit funktioniert einheitlich die Nummer 112) oder lokale, App-basierte Warnsysteme installieren. Da häufig Verkehrswege eingeschränkt bzw. von derartigen Ereignissen betroffen sind, sind auch die Webseiten von Automobilclubs eine gute Informationsquelle.</p>
<p>Wer eine Pauschalreise mit Flug und Hotel gebucht hat, kann – je nach Situation – eventuell zum kostenlosen Rücktritt berechtigt sein. Dazu sollte man den Reiseveranstalter kontaktieren und die Lage schildern sowie die aktuellen, behördlichen Meldungen dokumentieren. Eventuell kann man auch umbuchen oder bekommt eine geeignete Alternative zum geplanten Ort.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_479901097.jpg" /></p><h4><small>Beim Eindämmen der Flammen wird häufig mit Löschflugzeugen und -hubschraubern gearbeitet © Pfeiffer/Shutterstock</small></h4><p>Ist man bereits am Urlaubsort und zeichnet sich ein Brandrisiko ab, sollte man sich vorab mit eventuell vorhandenen Evakuierungsplänen bzw. -routen und den Fluchtwegen und Sammelpunkten im Hotel vertraut machen. Ein geladener Handyakku zum Empfangen von Warnmeldungen und ein Plan im Hinterkopf, falls es kurzfristig zu einer Evakuierung kommt, können hilfreich sein. Für diesen Fall sollte man – besonders nachts - stets Medikamente, wichtige persönliche Gegenstände und den Reisepass rasch zur Hand haben. Wird man in einer Notsituation von Einsatzkräften aufgefordert, Dinge zurückzulassen, befolgt man diese Anweisungen und verlässt den Gefahrenbereich.</p>
<p>Bilder von Waldbränden sehen dramatisch aus – sie allein sagen dennoch wenig über die aktuelle Gefahr der Situation am Urlaubsort aus. Besonders mit der Fülle an Bildern, die man online bzw. über Social Media präsentiert bekommt (Stichwort: Künstliche Intelligenz), sollte man vorsichtig sein. Es gibt auf europäischer Ebene ein Waldbrandinformationssystem, mit dem man sich über derartige – aktuelle wie auch historische – Aktivitäten in ganz Europa, im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika informieren kann.</p>
<p>Info: <a href="https://forest-fire.emergency.copernicus.eu/" target="_blank">Waldbrandinformationssystem</a></p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 17 Aug 2026 14:28:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/naturkatastrophe-in-den-sommerferien/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/waldbrand_shutterstock_2796786547.jpg</image-link><image-caption>Forest Fire Aerial View, Burning Forest Aerial Landscape, Mountain Forest Fire Smoke</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2026 The_candyology/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_2448793049.jpg</image-link><image-caption>Die Schäden an der Natur bleiben nach einer solchen Katastrophe meist noch lange sichtbar</image-caption><image-copyright>Ververidis Vasilis/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_2752905891.jpg</image-link><image-caption>Solche Warnungen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen, um nicht selbst Auslöser einer Katastrophe zu werden</image-caption><image-copyright>2026 kb-photodesign/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/waldbrand_shutterstock_479901097.jpg</image-link><image-caption>Beim Eindämmen der Flammen wird häufig mit Löschflugzeugen und -hubschraubern gearbeitet</image-caption><image-copyright>Pfeiffer/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/rezept-tipp--nizza-salat.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/rezept-tipp--nizza-salat.html</guid><title>Gaumenreise nach Nizza</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Sommerlich erfrischend und mit einem Hauch von französischem Mittelmeer und Côte d’Azur lässt sich der beliebte „Salade nicoise“ unkompliziert zuhause zubereiten – auch wenn die ältesten Rezepte dafür aus Paris stammen sollen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/nizza_salat_shutterstock_1863494578.jpg" /></p><h4><small>Farbenfroh, frisch und sommerlich gelingt die Gaumenreise mit dem Nizza-Salat © Tatiana Bralnina/Shutterstock</small></h4><p>Zutaten: <br/>
• ½ Salatkopf <br/>
• 4 reife Paradeiser <br/>
•&nbsp;1 Salatgurke <br/>
•&nbsp;2 grüne Paprika <br/>
•&nbsp;1 Zwiebel <br/>
•&nbsp;2 Frühlingszwiebeln <br/>
•&nbsp;200 g Fisolen <br/>
•&nbsp;200 g eingelegte Artischocken <br/>
•&nbsp;80 g schwarze Oliven <br/>
•&nbsp;4 Eier <br/>
•&nbsp;200 g Thunfisch in Öl <br/>
•&nbsp;100 g Sardellenfilets <br/>
•&nbsp;8 Kapern <br/>
•&nbsp;½ Bund Basilikum <br/>
•&nbsp;Olivenöl <br/>
•&nbsp;Rotweinessig <br/>
•&nbsp;Senf <br/>
•&nbsp;Salz <br/>
•&nbsp;Pfeffer</p>
<p>Zubereitung: <br/>
1. Eier hart kochen, kalt abschrecken und vierteln, Fisolen waschen und bissfest kochen. <br/>
2. Grünen Salat waschen und zerteilen, in einer weiten Schüssel ein „Salatbett“ vorbereiten. <br/>
3. Zwiebel fein hacken bzw. das Grün der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und aufbewahren. <br/>
4. Paradeiser, Gurke und Paprika waschen und in Stücke schneiden, mit Artischocken, Fisolen, Zwiebeln und Oliven vermischen und auf das Salatbett legen. <br/>
5. Thunfisch in größeren Stücken darüber verteilen, ebenso Sardellen, Kapern und das Ei. <br/>
6. Eine Marinade aus Olivenöl, Rotweinessig, Senf, Salz und Pfeffer anrühren und direkt vor dem Verzehr darüber geben. <br/>
7. Schließlich mit den Frühlingszwiebeln und einigen Basilikumblättern garnieren.</p>
<p>Tipps:</p>
<ul>
 <li>Es werden in vielen Rezepten „geviertelte Paradeiser“ verwendet – kleine Cherry- oder Cocktailparadeiser sind eine gute Alternative, die fein aussieht und den Salat weniger matschig werden lässt – besonders, wenn man ihn vorbereiten möchte.</li>
 <li>Als Sättigungsbeilage eignen sich kleine gekochte Erdäpfel und/oder frisches Weißbrot.</li>
 <li>Für eine bodenständige, österreichische Variante des Nizza-Salats kann man die Marinade mit Kürbiskernöl zubereiten und vor dem Servieren mit gehackten Kürbiskernen bestreuen.</li>
</ul><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 14 Aug 2026 11:20:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/rezept-tipp--nizza-salat/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/nizza_salat_shutterstock_1863494578.jpg</image-link><image-caption>French salad Nicoise with tuna, eggs, green beans, tomatoes, olives, lettuce and anchovies.</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2020 Tatiana Bralnina/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--quellen-und-bruendeln.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--quellen-und-bruendeln.html</guid><title>Quellen und Bründeln</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Eines der beliebtesten Ausflugsziele der Grazer ist der Schöckl, der gleichzeitig auch der Hausberg von Graz ist. Am Südfuß dieses Kalkstocks liegt die Ortschaft Sankt Radegund, von wo aus das Bergplateau mit einer Seilbahn erreicht werden kann. Nur wenige wissen, dass es „hier unten“ wunderschöne Wege gibt, die an vielen Quellen vorbeiführen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/QuellenUndBr%C3%BCndeln_Wanderung_Radegund_IMG_9210%20(c)Gerald%20Stiptschitsch.jpg" /></p><h4><small>Die „Ungarische Madonna“ wurde aus Dankbarkeit für große Heilerfolge gestiftet – zu einer Zeit, als der ungarische Adel hier stark vertreten war. Die Madonna trägt die ungarische Stephanskrone © Gerald Stiptschitsch</small></h4><p>Schön gepflegte Wege im Heimatort, ein Meditationsweg mit zahlreichen Quellen und die eindrucksvolle Landschaft des Schockl-Gebietes haben unsere Leserin Renate Scheuch dazu veranlasst, uns einen anspruchslosen Wandertipp zu schicken, der beim Kalvarienbergweg beginnt und in den Meditationsweg überleitet. Wir sind diesem Weg nachgegangen.</p>
<h3>Wasserversorgung und Kurort</h3>
<p>Unzählige Spazier- und Wanderwege laden in Sankt Radegund bei Graz zur Erholung ein, immerhin zählt die Gegend als Heilklimatischer Kurort. Einer der schönsten Wege ist der Quellwanderweg, der an zahlreichen Quellen vorbeiführt. Der Schöckl steht nämlich auf einem kristallinen Untergrund, dem Radegunder Kristallin – und dazwischen treten immer wieder Quellen an die Oberfläche, die die Wasserversorgung der umliegenden Orte darstellen.&nbsp;</p><p>Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf&nbsp;<a href="https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/region-graz/quellen-und-bruendeln-in-st.-radegund/231509083/" target="_blank">outdooractive.com</a>. <br/>
 <br/>
Wollen Sie die ganze Wanderung lesen? Holen Sie sich die Juli-August-Ausgabe 2022 des REISEN-Magazins unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/Reisen-Magazin-Ausgabe-Juli-August-2022/029SEN2208" target="_blank">shop.reisen-magazin.at</a>&nbsp;oder als Mobilversion in der REISEN-Magazin App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/reisen-digital/id1017675415?mt=8" target="_blank">Apple</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agrarverlag.at.epaper.reisen&amp;hl=de" target="_blank">Android</a>)! <br/>
 <br/>
Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr&nbsp;für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.</p><p>Ein Artikel von REISEN-Magazin/Gerald Stiptschitsch</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Wed, 12 Aug 2026 11:07:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/08/wanderung--quellen-und-bruendeln/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/QuellenUndBr%C3%BCndeln_Wanderung_Radegund_IMG_9210+%28c%29Gerald+Stiptschitsch.jpg</image-link><image-copyright>Gerald Stiptschitsch</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/08/burg-kaprun.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/08/burg-kaprun.html</guid><title>Zeitreise in den Pinzgau</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Hoch über dem Ort Kaprun erhebt sich eine der eindrucksvollsten mittelalterlichen Wehranlagen des Salzburger Landes. Gemeinsam mit der benachbarten Jakobskapelle bildet die Burg Kaprun ein markantes Ensemble, das seit Jahrhunderten über das Tal wacht.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Kaprun_shutterstock_2503611543%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Die historische Burg Kaprun und ihre idyllischeBurgkapelle wurden von einem engagierten, lokalen Bürgerverein vor dem Verfall gerettet und eigenständig renoviert © TTstudio/Shutterstock</small></h4><h3>Vom Wehrturm zur heutigen Burganlage</h3>
<p>Die Ursprünge der Burg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage im Zusammenhang mit den Herren von Falkenstein-Neuburg. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrfach den Besitzer und entwickelte sich zu einem wichtigen Verwaltungssitz des Salzburger Erzbistums. Besonders bewegend ist ihre Geschichte während der Salzburger Bauernkriege: 1526 wurde die Burg angezündet und schwer beschädigt. Erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts erfolgte ein umfangreicher Ausbau, der ihr weitgehend den heutigen Grundriss verlieh.</p>
<p>Im 20. Jahrhundert drohte der historischen Anlage der Verfall. Erst engagierte Kapruner Bürger gründeten einen Burgverein und begannen ab den 1970er-Jahren mit einer umfassenden Restaurierung. Seit 1984 befindet sich die Burg im Besitz dieses gemeinnützigen Vereins und wurde Schritt für Schritt zu neuem Leben erweckt. Heute präsentieren sich Burghof, Rittersaal und weitere historische Räume in sorgfältig renoviertem Zustand. Im Innenhof finden Konzerte, Theateraufführungen, Feste und kulturelle Veranstaltungen statt.</p>
<h3>Spaziergang mit Aussicht</h3>
<p>Die Burg liegt nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum entfernt. Der familienfreundliche Weg führt in etwa 10 bis 15 Minuten hinauf zur Anhöhe und eröffnet unterwegs schöne Ausblicke auf das Zeller Becken und die umliegende Bergwelt. Auch ohne Eintritt lohnt sich ein Besuch: Die Außenanlagen und der Spazierweg rund um die Burg sind jederzeit frei zugänglich und bieten eine stimmungsvolle Kulisse für Fotos oder eine kurze Rast.</p>
<p>Wer die historischen Innenräume erkunden möchte, kann dies während der Sommermonate tun.&nbsp;Zu den Höhepunkten der Führung zählen der Burghof, der große Rittersaal sowie die neu errichtete Treppe zum höchsten Punkt des Ostturms, von dem sich ein besonders schöner Panoramablick über Kaprun und die umliegenden Berge bietet.</p>
<h3>Mittelalterliche Atmosphäre im Herzen des Pinzgaus</h3>
<p>Neben den regulären Führungen ist die Burg Kaprun vor allem für ihre Veranstaltungen bekannt. Das jährliche Mittelalterfest verwandelt die Anlage in eine lebendige Bühne mit Musik, Handwerk, Ritterspielen und historischer Atmosphäre. Gleichzeitig dient die Burg auch als außergewöhnliche Kulisse für Konzerte, Feiern und Hochzeiten.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus authentischer Geschichte und lebendigem Kulturleben macht den besonderen Reiz der Burg Kaprun aus. Wer im Salzburger Land unterwegs ist, findet hier nicht nur ein fotogenes Ausflugsziel, sondern ein Stück Pinzgauer Geschichte, das bis heute spürbar geblieben ist.</p>
<p>Info:&nbsp;<a href="https://www.burg-kaprun.at/" target="_blank">www.burg-kaprun.at</a></p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 10 Aug 2026 11:20:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/08/burg-kaprun/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Kaprun_shutterstock_2503611543+Kopie.jpg</image-link><image-caption>Kaprun Castle at sunrise - medieaval fortress built in the 12th century, Kaprun, Austria.</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2024 TTstudio/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/hundstage--die-heisstesten-tage-des-jahres.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/hundstage--die-heisstesten-tage-des-jahres.html</guid><title>Ein Hund am Himmel</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Als „Hundstage“ werden die besonders heißen und ermüdenden Sommertage oft bezeichnet. Viel mehr als unsere müden Vierbeiner hat damit der Sternenhimmel zu tun.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/hundstage_shutterstock_2351178947.jpg" /></p><h4><small>Im wahrsten Sinne „hundemüde“ sind auch unsere Vierbeiner an den Hundstagen © sophiecat/Shutterstock</small></h4><p>Im Hochsommer steht die Luft, die Straßen flimmern und die Menschen suchen Abkühlung. Auch Hunde liegen dann am liebsten faul im Schatten. Die offiziellen „Hundstage“ dauern von 23. Juli bis 23. August – allerdings hat der Ursprung dieser Bezeichnung nicht mit den aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen erschöpften Hunden zu tun.</p>
<h3>Sirius kommt zurück</h3>
<p>Als hellster Stern am Nachthimmel gilt Sirius. Er verschwindet über Mitteleuropa allerdings im Frühling und ist bis zum späten Sommer nicht sichtbar. Zu seinem sogenannten „heliakischen Aufgang“ kann man ihn dann erstmals wieder kurz vor Sonnenaufgang am Morgenhimmel erblicken. Als wesentlicher Bestandteil des Sternbilds „Großer Hund“ gilt Sirius auch als „Hundsstern“ – das Sternbild ist im Sommer erst nach der Rückkehr von Sirius wieder komplett am Nachthimmel zu sehen.</p>
<p>Dieser Zeitpunkt hat historisch den Ausdruck Hundstage geprägt, denn die Phase der Rückkehr von Sirius war zur Zeit der Griechen und Römer mit Ende Juli datiert. Allerdings hat sich durch die Änderung der Ausrichtung unserer Erdachse (die sogenannte Präzession) die Sichtbarkeit von Sirius verändert – astronomisch korrekt beginnen die Hundstage heute erst mit Ende August, also fast ein Monat später. Der Begriff stammt aus der Antike und passt heute astronomisch gesehen nicht mehr exakt. Die Römer benannten die Tage, als Sirius wieder erschien, als „dies caniculares“.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/hundstage_shutterstock_2196249493.jpg" /></p><h4><small>Das Sternbild Großer Hund (Canis Major) beheimatet Sirius, den hellsten Stern am Nachthimmel – er ist 8,6 Lichtjahre von uns entfernt © Iryna Shek/Shutterstock</small></h4><h3>Lebendige Sprache</h3>
<p>Diese Phase fiel mit Juli bis August in Mitteleuropa aber schon damals mit der heißesten Zeit des Jahres zusammen. Aus dem lateinischen „dies caniculares“ sind dann die Hundstage entstanden – und im Deutschen schon seit dem Mittelalter belegt. Die Idee hat sich aber auch über den deutschen Sprachraum hinaus verbreitet: Wir kennen englische „dog days“, niederländische „hondsdagen“, dänische „hundedage“ und schwedische „hunddagar“. In den romanischen Sprachen findet sich der lateinische Ursprung wieder: französische „canicule“, italienische „canicola“ sowie spanische und portugiesische „canícula“ sind heute übliche Bezeichnungen für die heißesten Tage des Sommers bzw. extreme Hitzeperioden.</p>
<p>In Österreich erinnert der Begriff „Hundstage“ an den preisgekrönten Filmklassiker von Ulrich Seidl Anfang der 2000er-Jahre. Er hat diese heißen Tage als Atmosphäre für seinen Spielfilm gewählt und gibt anhand von mehreren, voneinander unabhängigen Geschichten Einblick in Einfamilienhaussiedlungen, Industriegebiete und Supermärkte der Wiener Außenbezirke. Das Leben erscheint trist und kahl – dennoch bricht sozusagen der „Asphalt der österreichischen Seele“ auf und punktet mit trockenem Humor. Nach und nach verschmelzen manche der Geschichten miteinander. Viele der heute bekannten österreichischen Schauspieler waren damals in ihren ersten Rollen zu sehen – ein Klassiker, nicht nur für die Hundstage.</p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 7 Aug 2026 09:56:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/08/hundstage--die-heisstesten-tage-des-jahres/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/hundstage_shutterstock_2351178947.jpg</image-link><image-caption>Dog lying in front of fan on kitchen floor during summer heat. Cute puppy dog stretched out on cool tiles. Keeping cat, dogs and pets cool in summer or heat waves. Female Harrier mix. Selective focus.</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2023 sophiecat/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/hundstage_shutterstock_2196249493.jpg</image-link><image-caption>Das Sternbild Großer Hund (Canis Major) beheimatet Sirius, den hellsten Stern am Nachthimmel – er ist 8,6 Lichtjahre von uns entfernt</image-caption><image-copyright>Iryna Shek/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/rezept-tipp--muhammara.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/rezept-tipp--muhammara.html</guid><title>Gaumenreise nach Aleppo</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Der traditionelle Paprika-Walnuss-Dip Muhammara aus der syrischen Stadt Aleppo und gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der levantinischen Küche. Geröstete Spitzpaprika, Walnüsse und Granatapfelmelasse verleihen der Creme ihr typisches Zusammenspiel aus süßen, rauchigen und leicht säuerlichen Aromen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Muhammara_Gaumenresie_shutterstock_1676046193%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Der Paprika-Austrich ist eine beliebte Vospeise in Syrien © ismishko/Shutterstock</small></h4>Zutaten:
<p>• 6 rote Spitzpaprika <br/>
•&nbsp;20 g Walnüsse, geschält <br/>
•&nbsp;1 EL Olivenöl <br/>
•&nbsp;1 kleine rote Zwiebel&nbsp; <br/>
•&nbsp;1 Knoblauchzehe <br/>
•&nbsp;1TL scharfes Paprikamark (Acı Biber Salçası) <br/>
•&nbsp;1TL Tomatenmark <br/>
•&nbsp;1/2 TL Kreuzkümmel <br/>
•&nbsp;1 Prise scharfe Paprikaflocken <br/>
•&nbsp;1 TL Granatapfelmelasse <br/>
•&nbsp;1 TL Zitronensaft <br/>
•&nbsp;1 kleine Prise geräuchertes Paprikapulver <br/>
•&nbsp;1 Prise Salz <br/>
•&nbsp;frisch gemahlener schwarzer Pfeffer <br/>
•&nbsp;etwas gehackte glatte Petersilie zum Bestreuen</p>
<p>Zubereitung: <br/>
1. Die Spitzpaprika im Backofen oder unter dem Grill rösten, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Anschließend abdecken, kurz ausdampfen lassen und die Haut entfernen. Kerne und Stielansatz entfernen. <br/>
2. Die Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne leicht rösten und grob hacken. <br/>
3. Die fein gewürfelte Zwiebel in etwas Olivenöl glasig dünsten. Knoblauch, Paprikamark, Tomatenmark und die Gewürze kurz mitrösten und anschließend abkühlen lassen. <br/>
4. Paprika, Zwiebelmischung, Granatapfelmelasse, Zitronensaft, Salz und Pfeffer in einem kleinen Mixer oder mit dem Stabmixer pürieren. Das restliche Olivenöl einarbeiten und zum Schluss die gehackten Walnüsse unterheben, sodass die Creme leicht stückig bleibt.</p><p>Tipp: Mit Petersilie oder Walnüssen bestreuen und mit Fladenbrot, geröstetem Weißbrot oder gegrilltem Gemüse servieren.</p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Wed, 5 Aug 2026 11:44:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/rezept-tipp--muhammara/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Muhammara_Gaumenresie_shutterstock_1676046193+Kopie.jpg</image-link><image-caption>Muhammara is a classic eastren dish. baked pepper and walnut puree with Bazlama and yogurt in a ceramic plate on a wooden background.</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2020 ismishko/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/sakrale-klaenge.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/sakrale-klaenge.html</guid><title>Sakrale Klänge aus aller Welt</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Musik kann trösten, erheben und Menschen über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg verbinden. Manche Klänge sind so eng mit spirituellen Orten verbunden, dass eine Reise dorthin weit mehr ist als ein Konzertbesuch.]]></teaser><description><![CDATA[<p>Vier außergewöhnliche Klangwelten zeigen, wie unterschiedlich sakrale Musik rund um den Globus erlebt werden kann,&nbsp; von den Kapellen Wiens über ein spanisches Benediktinerkloster bis zu den Tempeln Japans und den verwinkelten Gassen von Fès in Marokko.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Knaben_shutterstock_41592427%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Die Wiener Sängerknaben tragen die Tradition der sakralen Habsburger Kilchenmusik in die Gegenwart  © Ferenc Szelepcsenyi/Shutterstock</small></h4><h1>Wiener Sängerknaben</h1><p>Die Wiener Sängerknaben gehören zu einem der berühmtensten Knabenchöre weltweit. Seit Kaiser Maximilian I. den Knabenchor 1498 gründete, gehört die Pflege sakraler Musik zu seinen wichtigsten Aufgaben. Über Jahrhunderte hinweg erklangen ihre hellen Stimmen bei Messen und kirchlichen Feiern der Habsburger Monarchie. Heute gestalten die Sängerknaben von Mitte September bis Ende Juni jeden Sonntag gemeinsam mit Mitgliedern der&nbsp; Philharmoniker und dem Herrenchor der Staatsoper die heilige Messe in der Hofburgkapelle.</p>
<p>Neben den Gottesdiensten tritt der Chor regelmäßig im MuTh im Augarten sowie bei Kirchenkonzerten im Stephansdom und auf internationalen Tourneen auf. Heute singen rund 94 Knaben aus 19 verschiedenen Ländern in vier Chören, die nach den großen österreichischen Komponisten Bruckner, Haydn, Mozart und Schubert benannt sind. Gemeinsam absolvieren sie jährlich etwa 300 Auftritte auf mehreren Kontinenten und tragen die Wiener Tradition geistlicher Chormusik in die ganze Welt. <br/>
Auch auf Tonträgern haben die Wiener Sängerknaben ein umfangreiches sakrales Repertoire hinterlassen. Alben wie Sacred Songs oder Lieder für Maria versammeln Meisterwerke von der Renaissance bis zur Romantik.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/KLoser_shutterstock_2659014363.jpg" /></p><h4><small>Der doppelstöckige, romanische Kreuzgang (Innenhof) des Klosters gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte © WINDCOLORS/Shutterstock</small></h4><h1>Die Mönche von Santo Domingo de Silos, Spanien</h1><p>Tief in der kastilischen Landschaft der Provinz Burgos liegt die Benediktinerabtei Santo Domingo de Silos. An diesem Ort erklingen seit dem 11. Jh. gregorianische Gesänge, die den&nbsp; den Tagesrhythmus der Mönche bestimmen. Ursprünglich waren die Gesänge Gebete, die zu einer weltweit bekannten sakralen Musik entwickelten. Den internationalen Durchbruch brachte 1994 das Album Chant. Die Aufnahmen waren nie für den Massenmarkt gedacht. Dennoch wurde die Veröffentlichung zu großem Erfolg. In einer Zeit zunehmender Reizüberflutung mochten viele Menschen die schlichten lateinischen Melodien.</p>
<p>Besonders eindrucksvoll sind Stücke wie Puer Natus Est Nobis, Os Iusti oder das tief bewegende Media Vita In Morte Sumus. Anders als professionelle Konzertensembles verstehen die Mönche ihren Gesang jedoch als Teil ihres spirituellen Lebens, nicht als Bühnenkunst.&nbsp;Wer die Abtei besucht, erlebt das romanische Kloster und&nbsp; die Gesänge der Mönche, deren Klang seit Jahrhunderten nahezu unverändert weiterlebt. Wenn sich die Stimmen der Mönche im Kreuzgang und in der Klosterkirche entfalten, scheint die Zeit für einen Moment stillzustehen.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Taiko_shutterstock_2631977189%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Prachtvolle Parade der Sansa-Taiko-Trommler beim Morioka Sansa Odori Festival © Shawn.ccf/Shutterstock</small></h4><h1>Taiko-Trommler, Japan</h1><p>Seit Jahrhunderten begleiten die großen Röhrentrommeln religiöse Zeremonien, Tempelfeste und rituelle Feiern. Ihr tiefer, vibrierender Ton gilt als Stimme der Natur und als Verbindung zwischen der Welt der Menschen und&nbsp;den japanischen Naturgöttern. Der Ursprung der Taiko reicht weit in die Frühgeschichte Japans zurück. Einer Legende zufolge lockte der rhythmische Klang einer Trommel die Sonnengöttin Amaterasu aus ihrer Höhle, in die sie sich aus Zorn zurückgezogen hatte. Erst als sie hervorkam, kehrte das Licht in die Welt zurück. Bis heute wird Taiko deshalb mit spiritueller Reinigung verbunden.&nbsp;</p>
<p>Beim traditionelle Taiko-Spiel verbinden die trommler kräftige, präzise Bewegungen mit Atmung und Konzentration. Jeder Schlag folgt einem festen Rhythmus, der als Spiegel des Herzschlags verstanden wird. Besonders beim Kumi-Taiko, dem gemeinsamen Trommeln mehrerer Spieler, entsteht eine beeindruckende Einheit von Körper, Geist und Klang, die&nbsp; meditative Züge annimmt.&nbsp;Berühmt wurde diese Kunstform durch Ensembles wie Kodo, Yamato oder Kokubu, die die jahrhundertealte Tradition auf internationale Bühnen gebracht haben.&nbsp;</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/FES_shutterstock_2527215143%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Ein vielfältiges Festival der sakralen Musik aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen © Abdelmjid Rizkou/Shutterstock</small></h4><h1>Fès Festival, Marokko</h1><p>Wenn sich in der Königsstadt Fès der Ruf des Muezzins mit Sufi-Gesängen, Gospelchören und orientalischen Melodien verbindet, entsteht eine einzigartige Klangwelt. Das Fès Festival of World Sacred Music wurde 1994 gegründet, um durch Musik Brücken zwischen Religionen und Kulturen zu bauen.&nbsp;Auf dem Festival begegnen sich marokkanische Sufi-Bruderschaften, türkische Derwisch-Ensembles, christliche Chöre, jüdisch-sephardische Musiker sowie Künstler aus Indien, Persien oder Kambodscha. Anstatt religiöse Traditionen voneinander zu trennen, stellt das Festival ihre gemeinsamen spirituellen Wurzeln in den Mittelpunkt.&nbsp;</p>
<p>Die großen Abendkonzerte finden vor der monumentalen Kulisse von Bab Al Makina, dem ehemaligen Paradeplatz des königlichen Palastes, statt. Kleinere Aufführungen erklingen in den&nbsp;Jnan-Sbil-Gärten oder in den Innenhöfen alter Paläste und Riads. Neben den Konzerten gehört auch das Fès Forum zum Festival. Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler diskutieren über Spiritualität, Kunst und gesellschaftliche Fragen und erweitern das musikalische Erlebnis um eine kulturelle und philosophische Dimension.&nbsp;</p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 3 Aug 2026 13:03:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/sakrale-klaenge/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Knaben_shutterstock_41592427+Kopie.jpg</image-link><image-caption>BUDAPEST-OCTOBER 6: Members of the Boy Choir of Munkacs perform at an Greek Catholic Church (conductor: Volodimir Volontir) October 6, 2009 in Budapest, Hungary</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2009 Ferenc Szelepcsenyi/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/KLoser_shutterstock_2659014363.jpg</image-link><image-caption>Der doppelstöckige, romanische Kreuzgang (Innenhof) des Klosters gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke der europäischen Kunstgeschichte</image-caption><image-copyright>WINDCOLORS/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Taiko_shutterstock_2631977189%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Prachtvolle Parade der Sansa-Taiko-Trommler beim Morioka Sansa Odori Festival</image-caption><image-copyright>Shawn.ccf/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/FES_shutterstock_2527215143%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Ein vielfältiges Festival der sakralen Musik aus unterschiedlichen Religionen und Kulturen</image-caption><image-copyright>Abdelmjid Rizkou/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/10-groessten-bahnhoefe.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/10-groessten-bahnhoefe.html</guid><title>Die größten Bahnhöfe der Welt</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Von New York bis Tokio stellen wir die zehn Bahnhöfe mit den meisten Gleisen der Welt vor. Bahnhöfe sind architektonische Wahrzeichen und das Herz einer ganzen Metropole. ]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Central%20Station%20NY_shutterstock_2438490603%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Auf der Decke des Grand Central Terminal der Bahnhofshallte ist ein spiegelverkehrten Himmelszelt abgebildet © Veronika Toth/Shutterstock</small></h4><h1>1. Grand Central Terminal, New York – 67 Gleise</h1><p>Der unangefochtene Spitzenreiter steht mitten in Manhattan. Das 1913 eröffnete Grand Central Terminal besitzt 67 Gleise auf zwei unterirdischen Ebenen und gilt als größter Kopfbahnhof der Welt. Berühmt ist vor allem die monumentale Haupthalle mit ihrer Sternendecke, auf der der Himmel kurioserweise spiegelverkehrt dargestellt ist. Finanziert wurde der Bahnhof von der Vanderbilt-Familie, und nur durch den Einsatz prominenter New Yorker – darunter Jacqueline Kennedy Onassis – konnte sein Abriss in den 1970er-Jahren verhindert werden. Unter dem Gebäude verbirgt sich zudem das legendäre Track 61, ein geheimes Gleis, das einst Präsident Franklin D. Roosevelt nutzte.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Shanghai-Hongqiao%20China_shutterstock_250779154%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Auf der Strecke nach Peking braucht der Hochgeschwindigkeitszug mit bis zu 35 km/h nur vier Stunden © August_0802/Shutterstock</small></h4><h1>2. Shanghai-Hongqiao, China – 41 Gleise</h1><p>Shanghai-Hongqiao ist der Prototyp des modernen chinesischen Hochgeschwindigkeitsbahnhofs. Die 2010 für die Expo errichtete Anlage verfügt über 41 Gleise und verbindet Bahn, Flughafen und Metro zu einem gigantischen Verkehrszentrum. Die stützenfreie Wartehalle erstreckt sich über eine Fläche von mehreren Fußballfeldern, während tausende Solarpaneele auf dem Dach einen Teil der Energieversorgung übernehmen.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Bahnhof_M%C3%BCnchen_shutterstock_2373490559%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Der Bahnhof in der bayrischen Hauptstadt ist einübersichtlicher Kopfbahnhof © Wirestock Creators/Shutterstock</small></h4><h1>3. München Hauptbahnhof – 34 Gleise</h1><p>Mit 34 Gleisen ist der Münchner Hauptbahnhof der größte Bahnhof Deutschlands. Seine Geschichte reicht bis 1849 zurück, doch nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er zwischen 1950 und 1960 neu aufgebaut. Heute befindet sich der Bahnhof erneut im Wandel: Ein umfassendes Modernisierungsprojekt schafft ein neues Hauptgebäude und eine zusätzliche unterirdische Stammstrecke. Trotz seiner Größe bleibt der Kopfbahnhof durch breite Bahnsteige und kurze Wege erstaunlich übersichtlich.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Shinjuko_shutterstock_2685698195%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Die grüne Yamanote-Linie fährt als Ringlinie im Kreis um das Zentrum von Tokio © Kamerakozou/Shutterstock</small></h4><h1>4. Shinjuku Station, Tokio – 35 Gleise</h1><p>Die Shinjuku Station hält den offiziellen Guinness-Weltrekord als verkehrsreichster Bahnhof der Welt. Täglich passieren mehr als 3,5 Millionen Menschen das riesige Areal mit seinen 35 Gleisen und 36 Bahnsteigen. Was 1885 als kleine ländliche Station begann, entwickelte sich zu einem schier endlosen Labyrinth aus über 200 Ausgängen, unterirdischen Einkaufsstraßen und Zugängen zu Wolkenkratzern. Selbst viele Einheimische verlaufen sich hier regelmäßig.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Roma%20Termini_shutterstock_2551239743.jpg" /></p><h4><small>Das geschwundene Vordach erinnert an einen Dinosaurier © 2024 JUAN ANTONIO ORIHUELA/Shutterstock</small></h4><h1>5. Roma Termini, Rom – 32 Gleise</h1><p>Roma Termini ist mit 32 Gleisen der wichtigste Bahnhof Italiens und das Tor zur Ewigen Stadt. Der Name erinnert an die nahegelegenen Diokletiansthermen aus der Antike. Besonders markant ist das geschwungene Vordach aus den 1950er-Jahren, das wegen seiner Form den Spitznamen „der Saurier“ trägt. Beim Bau wurden Teile der antiken Servianischen Stadtmauer entdeckt, deren Überreste heute noch im Bahnhofsbereich sichtbar sind.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Gare%20du%20nord_shutterstock_2170145055.jpg" /></p><h4><small>Seine prunkvolle Fassade zieren 23 Statuen, die wichtige europäische Reiseziele symbolisieren © 2022 MC MEDIASTUDIO/Shutterstock</small></h4><h1>6. Gare du Nord, Paris – 31 Gleise</h1><p>Die 1846 eröffnete Gare du Nord zählt zu den ältesten großen Fernbahnhöfen Europas. Ihre monumentale Fassade wurde von Jacques Hittorff entworfen und ist mit 23 Statuen europäischer Städte geschmückt, die einst von hier aus erreichbar waren – darunter London, Berlin und Brüssel. Mit 31 Gleisen ist sie heute einer der wichtigsten internationalen Bahnknotenpunkte Europas und verbindet Paris mit dem Eurostar-Netz sowie zahlreichen TGV- und Fernverkehrsstrecken.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Frankfurt_shutterstock_1523709032.jpg" /></p><h4><small>Über dem Haupteingang ist eine Atlas-Statue angebrahct, die die Erde auf den Schultern trägt © geogif/Shutterstock</small></h4><h1>7. Frankfurt (Main) Hauptbahnhof – 29 Gleise</h1><p>Als der Frankfurter Hauptbahnhof 1888 eröffnet wurde, galt er als flächenmäßig größter Bahnhof Europas. Die drei riesigen Eisen- und Glasbahnsteighallen sind bis heute ein Meisterwerk der Neorenaissance-Architektur. Über dem Haupteingang thront eine monumentale Atlas-Figur, die die Erdkugel auf ihren Schultern trägt. Mit 29 Gleisen bleibt Frankfurt einer der bedeutendsten Fernverkehrsknoten Deutschlands und verbindet Nord- und Süddeutschland mit zahlreichen internationalen Strecken.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Bahnhof_Zhengzhou_shutterstock_2490612361%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Die Form de Bahnhofs ist an einem traditionellen Ritualgefäß orientiert  © 2024 Weiming Xie/Shutterstock</small></h4><h1>8. Zhengzhou Ost, China – 30 Gleise</h1><p>Zhengzhou Ost wurde 2012 als Herzstück des chinesischen „8×8“-Hochgeschwindigkeitsnetzes eröffnet. Der Bahnhof dient fast ausschließlich den pfeilschnellen Bullet-Trains und besitzt 30 Gleise. Seine Architektur orientiert sich an einem antiken chinesischen Ding, einem bronzenen Ritualgefäß, das traditionell für Macht und Stabilität steht. Damit verbindet der Bahnhof futuristische Infrastruktur mit symbolischer Anlehnung an die chinesische Kulturgeschichte.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Tokio_shutterstock_2542221379%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Hinter dem Bahnhof aus Backstein ragen moderne Hochhäuser empor © 2024 Malcolm Fairman/Shutterstock</small></h4><h1>9. Tokyo Station, Tokio – 28 Gleise</h1><p>Die Tokyo Station wurde 1914 im europäischen Backsteinstil errichtet, um Japans Modernisierung und seine Öffnung zum Westen zu demonstrieren. Das markante rote Gebäude auf der Marunouchi-Seite bildet einen faszinierenden Kontrast zu den futuristischen Hochhäusern ringsum. Mit 28 Gleisen ist sie der zentrale Knotenpunkt des japanischen Eisenbahnnetzes – alle Shinkansen-Hochgeschwindigkeitsstrecken beginnen offiziell genau hier.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Z%C3%BCrich_shutterstock_2773182087%20Kopie.jpg" /></p><h4><small>Täglich passieren fast eine halbe Million Reisende den Knotenpunkt bei rund 3.000 Zugfahrten © Octavian Lazar/Shutterstock</small></h4><h1>10. Zürich Hauptbahnhof, Schweiz – 26 Gleise</h1><p>Der Zürcher Hauptbahnhof geht auf das Jahr 1847 zurück und war Endpunkt der berühmten Spanisch-Brötli-Bahn, der ersten rein schweizerischen Eisenbahnlinie. Das heutige Renaissance-Hauptgebäude stammt aus dem Jahr 1871. Mit 26 Gleisen – darunter zahlreiche unterirdische Durchgangsgleise – ist Zürich der wichtigste Bahnknoten der Schweiz. Besonders eindrucksvoll ist die historische Bahnhofshalle, die heute regelmäßig für Ausstellungen, Veranstaltungen und den berühmten Weihnachtsmarkt genutzt wird. Über den Reisenden schwebt dort das farbenfrohe Kunstwerk „L’Ange Protecteur“ von Niki de Saint Phalle.</p><p>Ein Artikel von Verena Preining</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:16:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/08/10-groessten-bahnhoefe/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Central+Station+NY_shutterstock_2438490603+Kopie.jpg</image-link><image-caption>May 12 , 2023 - Midtown Manhattan, New York City, NY, USA: Grand Central Terminal station</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2024 Veronika Toth/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Shanghai-Hongqiao%20China_shutterstock_250779154%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Auf der Strecke nach Peking braucht der Hochgeschwindigkeitszug mit bis zu 35 km/h nur vier Stunden</image-caption><image-copyright>August_0802/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Bahnhof_M%C3%BCnchen_shutterstock_2373490559%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Der Bahnhof in der bayrischen Hauptstadt ist einübersichtlicher Kopfbahnhof</image-caption><image-copyright>Wirestock Creators/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Shinjuko_shutterstock_2685698195%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Die grüne Yamanote-Linie fährt als Ringlinie im Kreis um das Zentrum von Tokio</image-caption><image-copyright>Kamerakozou/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Roma%20Termini_shutterstock_2551239743.jpg</image-link><image-caption>Das geschwundene Vordach erinnert an einen Dinosaurier</image-caption><image-copyright>2024 JUAN ANTONIO ORIHUELA/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Gare%20du%20nord_shutterstock_2170145055.jpg</image-link><image-caption>Seine prunkvolle Fassade zieren 23 Statuen, die wichtige europäische Reiseziele symbolisieren</image-caption><image-copyright>2022 MC MEDIASTUDIO/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Frankfurt_shutterstock_1523709032.jpg</image-link><image-caption>Über dem Haupteingang ist eine Atlas-Statue angebrahct, die die Erde auf den Schultern trägt</image-caption><image-copyright>geogif/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Bahnhof_Zhengzhou_shutterstock_2490612361%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Die Form de Bahnhofs ist an einem traditionellen Ritualgefäß orientiert </image-caption><image-copyright>2024 Weiming Xie/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Tokio_shutterstock_2542221379%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Hinter dem Bahnhof aus Backstein ragen moderne Hochhäuser empor</image-caption><image-copyright>2024 Malcolm Fairman/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/08/Z%C3%BCrich_shutterstock_2773182087%20Kopie.jpg</image-link><image-caption>Täglich passieren fast eine halbe Million Reisende den Knotenpunkt bei rund 3.000 Zugfahrten</image-caption><image-copyright>Octavian Lazar/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/07/sommerfrische-im-bio-paradies.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/07/sommerfrische-im-bio-paradies.html</guid><title>Sommerfrische im Bio-Paradies</title><category>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</category><location>ENTGELTLICHE EINSCHALTUNG</location><teaser><![CDATA[Wenn die Sonne über den sanften Hügeln der Oststeiermark aufgeht, beginnt am Pöllauberg ein Sommertag voller Natur, Genuss und wohltuender Leichtigkeit.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/retter_stmk_RETTER%20Bio-Natur-Resort%20P%C3%B6llauberg%20Steiermark%20BIO%20ORGANIC%20SPA.jpg" /></p><h4><small>Auf über 3.200 m2 finden Gäste viel Raum zum Abschalten, Durchatmen und Wohlfühlen © Retter Bio-Natur-Resort/Sven Posch</small></h4><p>Unter dem Motto „Zeit für s'Ich“ verbindet das Biohotel Retter mitten im Naturpark Pöllauer Tal erholsame Urlaubsmomente mit Bewegung, 100% Bio-Genuss und einer großzügigen Wellnesswelt.</p>
<h3>Wandern, Radfahren und Wellness in der Oststeiermark</h3>
<p>Direkt vor der Hoteltür starten zahlreiche Wanderwege durch Wälder, Streuobstgärten und die steirische Hügellandschaft. Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Region wunderbar erkunden: Genussradler entdecken ruhige Wege und regionale Besonderheiten, während sportliche Gäste auf dem Rennrad abwechslungsreiche Routen und anspruchsvolle Anstiege erleben. E-Bikes können bequem für ausgedehnte Entdeckungstouren ausgeliehen werden.</p>
<p>Entspannung wartet im ersten <a href="https://www.retter.at/wellnesshotel-steiermark/wellness-spa-bereich/" target="_blank">Bio-Organic-Spa</a> auf über 3.200 m². Ob beim Sonnenbaden, Waldbaden, einer Yogaeinheit oder auf einer Hängematte im Schatten – hier findet jeder seinen persönlichen Lieblingsplatz:</p>
<ul>
 <li>5 Pools, Naturbadeteich mit integriertem 20 m Schwimmbereich und mit Yoga-Plattformen, 25 m Sportpool</li>
 <li>8 Saunen, Sole-Dampfbad, Blätterdach-Tepidarium, Walddom mit Wasserbetten, Infrarotkino, Eisfrost</li>
 <li>großzügige Ruhebereiche</li>
</ul>
<h3>Bio-Genuss und erholsamer Schlaf</h3>
<p>Sämtliche Speisen und Getränke stammen aus der Region. Viele Köstlichkeiten entstehen direkt im <a href="https://www.retter.at/biogut-bioladen/" target="_blank">hauseigenen Bio-Gut</a>: täglich frisch gebackenes Brot, Fruchtaufstriche, Säfte, Kräuterprodukte und feine Spezialitäten aus den eigenen Bio-Obstgärten. Auf der Weitblickterrasse schmeckt der Sommer besonders gut – regional, 100 % Bio und mit viel Liebe zubereitet.</p>
<p>Angenehm gekühlte Zimmer mit natürlichen Materialien sorgen auch in warmen Nächten für erholsamen Schlaf. So wird der <a href="https://www.retter.at/urlaubsangebote/" target="_blank">Urlaub am Pöllauberg</a> zu einer Auszeit, die belebt und zugleich zur Ruhe kommen lässt.</p>
<h3>Traumurlaub gewinnen</h3>
<p>Mit etwas Glück lässt sich das Bio-Paradies am Pöllauberg schon bald selbst erleben: Das Retter Bio-Natur-Resort verlost 2 Übernachtungen für 2 Personen inklusive Allzeit-Bio-Genuss. Jetzt <a href="https://www.retter.at/gewinnspiel-reisen-magazin-2026/" target="_blank">am Gewinnspiel teilnehmen</a> und Vorfreude auf eine erholsame Zeit für s'Ich genießen.</p>
<p>Info: <a href="https://www.retter.at/" target="_blank">www.retter.at</a></p><p>Ein Artikel von Retter Bio-Natur-Resort/MS</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Tue, 28 Jul 2026 10:13:17 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/07/sommerfrische-im-bio-paradies/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/retter_stmk_RETTER+Bio-Natur-Resort+P%C3%B6llauberg+Steiermark+BIO+ORGANIC+SPA.jpg</image-link></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/pilgerland-oesterreich.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/pilgerland-oesterreich.html</guid><title>Pilgerland Österreich</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Erstmals sind sämtliche durch Österreich führende Pilgerwege auf einer digitalen Karte gebündelt. Die Übersicht hilft, den richtigen Weg entsprechend der Region, Dauer und Intensität der Etappen zu finden.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/pilgern_shutterstock_2716400467.jpg" /></p><h4><small>Ob allein oder in der Gruppe – das Pilgern erfreut sich großer Beliebtheit © Pusteflower9024/Shutterstock</small></h4><p>Das neue Portal versammelt 100 Pilgerwege, die auf rund 30.000 km quer durch Österreich führen. Es werden ausführliche Informationen zu Wegeführung, Länge, einzelnen Etappen und Schwierigkeitsgraden der Wege gegeben – fast 800 Etappen werden praktisch und übersichtlich <a href="https://www.pilgern.at/portal/home" target="_blank">auf einer Karte präsentiert</a>.</p>
<p>Interessierte haben über das Portal auch die Möglichkeit, sich mit Pilgerbegleitern zu vernetzen und einen kostenlosen, „digitalen Pilgerpass“ zu aktivieren. Außerdem werden aktuelle Nachrichten rund um das Pilgern in Österreich sowie Tipps und Anregungen für Pilgerreisen gegeben.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/pilgern_mariazell_shutterstock_2134074885.jpg" /></p><h4><small>Die Basilika in Mariazell ist das Ziel vieler Pilger – über 1 Million kommen jährlich hier an © Ventura/Shutterstock</small></h4><p>Österreich ist ein vielfältiges Land – diese Vielfalt spiegelt sich auch im dichten&nbsp;Netz der Pilgerwege wider: Wer alpine Herausforderungen sucht, wird im Westen fündig – etwa am „Hoch und Heilig“-Weg in Osttirol. Klösterlich-kulturell geprägt führt die Via Trinitatis durch das niederösterreichische Mostviertel, und wer sich fürs Radpilgern interessiert, kann die Berge und Almen sowie stille Kraftorte der Hochsteiermark am Weg nach Mariazell spirituell erkunden.</p>
<p>Thematisch soll das Pilgerportal neben den organisatorischen Fakten auch die Verbindung zur spirituellen Komponente bieten. Pilgern ist in den vergangenen Jahren zunehmend beliebter geworden. Auch das Potenzial, das im möglichen offenen Zugang zur Spiritualität liegt, soll auf der Plattform spürbar werden, damit pilgernde Menschen die Bewegung, Begegnungen am Weg und Erkenntnisse als ganzheitliche Erfahrung mit Mehrwert erleben können.</p>
<p>Info: <a href="http://www.pilgern.at/">www.pilgern.at</a></p><p>Ein Artikel von Kathpress/Monika Stroj</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Mon, 27 Jul 2026 09:51:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/pilgerland-oesterreich/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/pilgern_shutterstock_2716400467.jpg</image-link><image-caption>Female Hiker looks to Pinzgau Alps Austria</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2025 Pusteflower9024/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/pilgern_mariazell_shutterstock_2134074885.jpg</image-link><image-caption>Die Basilika in Mariazell ist das Ziel vieler Pilger – über 1 Million kommen jährlich hier an</image-caption><image-copyright>Ventura/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/finnlands-laengste-bruecke.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/finnlands-laengste-bruecke.html</guid><title>Garantiert autofrei</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Die Kronenbrücke in Helsinki ist mit 1.191 m die längste Brücke Finnlands – und eine der längsten weltweit. Die Besonderheit: Sie ist Fußgängern, Radfahrern und dem öffentlichen Verkehr vorbehalten.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/bruecke_helsinki_shutterstock_2777453357.jpg" /></p><h4><small>Spektakulär ist die über 1 km lange Konstruktion unter dem 135 m hohen Turm  © ArtBBNV/Shutterstock</small></h4><p>Finnland ist mit über 168.000 Seen und einer stark zerklüfteten Küste mit unzähligen Inseln ein Land der Brücken. Seit April 2026 ist es um eine besondere Brücke reicher: Die Kronenbrücke – oder besser gesagt Kruunuvuorensilta – misst 1.191 m. Damit ist sie die längste Brücke Finnlands – und eine der längsten der Welt. Außerdem ist der zentrale Pfeiler 135 m hoch und die Lebensdauer der Konstruktion ist auf 200 Jahre ausgelegt.</p>
<p>Sie verbindet im Osten von Helsinki den Stadtteil Kruunuvuorenranta auf der Insel Laajasalo mit der Insel Korkeasaari (hier befindet sich der Zoo) und dem Stadtzentrum. Die Verkehrswege für Menschen auf den Inselgebieten und der Innenstadt werden durch diese neue Brücke stark verbessert.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/bruecke_helsinki_shutterstock_2768965541.jpg" /></p><h4><small>Bei der Eröffnung am 18. April 2026 tummelten sich unzählige Menschen auf der besonderen Brücke © JarkkoL/Shutterstock</small></h4><p>Dabei ist sie komplett autofrei – nur Fußgänger, Radfahrer und die Straßenbahn (ab 2027) dürfen sie benutzen. Helsinki wächst und setzt dabei auf umweltfreundliche Mobilität – ein starkes Zeichen. Die Brücke ist Teil eines Projekts, das den Anteil nachhaltiger Verkehrsmittel am Stadtverkehr steigern soll. Auch architektonisch ist die Kronenbrücke ein Meisterwerk, das die Ostsee-Inselwelt der Stadt überspannt.</p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 24 Jul 2026 10:58:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/finnlands-laengste-bruecke/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/bruecke_helsinki_shutterstock_2777453357.jpg</image-link><image-caption>beautiful seascape at sunset, Heelsinki, Finland</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2026 ArtBBNV/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/bruecke_helsinki_shutterstock_2768965541.jpg</image-link><image-caption>Bei der Eröffnung am 18. April 2026 tummelten sich unzählige Menschen auf der besonderen Brücke</image-caption><image-copyright>JarkkoL/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/07/partielle-sonnenfinsternis-ueber-mitteleuropa.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/07/partielle-sonnenfinsternis-ueber-mitteleuropa.html</guid><title>Wenn es plötzlich dunkel wird</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Eine Sonnenfinsternis ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Eindrucksvoll ist der Moment, wenn Sonne, Mond und Erde sich einer geraden Linie annähern. Dabei kommt das gar nicht so selten vor!]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/sofi_shutterstock_2402848253.jpg" /></p><h4><small>Der Mond schiebt sich vor die Sonne – da sein Kernschatten auf die Erde fällt, ist für uns eine Sonnenfinsternis sichtbar © yaalan/Shutterstock</small></h4><p>Genauer gesagt zwei Mal im Jahr. Aufgrund der Anordnung von Sonne, Mond und Erde in unserem Sonnensystem treten Sonnenfinsternisse mindestens zwei bis zu maximal fünf Mal pro Jahr auf. Allerdings können diese meist nur von Orten aus beobachtet werden, an denen (fast) niemand lebt – daher verlaufen sie häufig ohne große Aufmerksamkeit. Im August 2026 findet eines dieser Ereignisse über Mitteleuropa statt – und hat ein dementsprechend großes Publikum.</p>
<p>In Österreich ist diese partielle Sonnenfinsternis mit einer Magnitude von 0,85 bis 0,90 sichtbar. Wenn alle Gestirne sich in einer exakt geraden Linie befinden würden, wäre die Magnitude 1 und die Sonnenfinsternis total. Das war über Mitteleuropa zuletzt am 11. August 1999 der Fall – damals lag Österreich knapp nördlich der Totalitätszone, im Süden waren für mehr als 2 Minuten mitten am Tag über 99% der Sonnenscheibe verdeckt und man hat dort, wo zuvor die Sonne war, nur einen dünnen Ring, die sogenannte „Sonnenkorona“ gesehen.</p>
<h3>Mystische Abendstimmung</h3>
<p>Am 12. August 2026 schiebt sich der Mond vor die Sonne – sein Kernschatten fällt dabei auf die Erde. Wer sich zu dem Zeitpunkt in Spanien befindet, sieht diese Sonnenfinsternis als totale Verdunkelung, in Wien wird sie ungefähr 87% betragen, je weiter südwestlich man geht umso mehr. Das Spektakel geht um 19.20 los – der Zeitpunkt am Abend erzeugt eine ganz besondere Stimmung, weil die Sonne schon tief am Horizont steht. Das Licht wirkt gedämpft, die Farben werden wärmer und der Himmel bekommt eine mystische Atmosphäre.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/sofi_shutterstock_2782449527.jpg" /></p><h4><small>Ohne geeignete Schutzausrüstung sollte man nie in die Sonne schauen, um Netzhautschäden vorzubeugen © Victor Sanchez G/Shutterstock</small></h4><p>Um die partielle Sonnenfinsternis gut beobachten zu können, benötigt man in erster Linie freie Sicht. Je weniger Berge oder Gebäude den Blick Richtung Westen versperren, desto länger lässt sich die Finsternis verfolgen. Seen mit freiem Westhorizont können die perfekte Kulisse bieten. Ein Platz am Ufer eines Sees oder auf einer offenen Anhöhe ist besser als ein Gipfel, hinter dem andere Berge den Sonnenuntergang verdecken. Seen eignen sich besonders gut, weil sich das Licht im Wasser spiegelt und der Horizont meist offen ist.</p>
<h3>Mögliche Beobachtungsorte in ganz Österreich</h3>
<ul>
 <li>Burgenland –&nbsp;Neusiedler See/Illmitz: flacher Horizont und viel Platz für beeindruckende Fotos</li>
 <li>Kärnten –&nbsp;Dobratsch: hoch gelegen, weiter Blick Richtung Westen über die Alpen</li>
 <li>Oberösterreich – Attersee/Westufer: freier Westhorizont und perfekte Kulisse mit See und Bergen</li>
 <li>Niederösterreich –&nbsp;Hohe Wand: ideal, um möglichst lange freie Sicht auf die tief stehende Sonne zu haben</li>
 <li>Salzburg –&nbsp;Gaisberg: leicht erreichbar und hervorragende Westsicht</li>
 <li>Steiermark –&nbsp;Schöckl: freier Horizont und gute Erreichbarkeit</li>
 <li>Tirol – Mieminger Plateau: offene Hochflächen mit wenig verdecktem Horizont</li>
 <li>Vorarlberg – Pfänder: fantastischer Blick über den Bodensee</li>
 <li>Wien – Kahlenberg: freie Sicht über das Wiener Becken</li>
</ul>
<p>Auf jeden Fall beachten sollte man, dass man nicht ungeschützt in die Sonne blickt. Auch wenn sie fast vollständig bedeckt oder das Licht am Abend vermeintlich weniger stark ist – nur mit geeigneten Sonnenfinsternis-Brillen oder entsprechend gefilterten Teleskopen und Ferngläsern beobachten, normale Sonnenbrillen schützen nicht!</p>
<p>Für die nächste totale Sonnenfinsternis braucht man in Österreich übrigens noch etwas Geduld – erst am 3. September 2081 wird wieder eine zu sehen sein.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/sofi_kosmos_9783440184844.jpg" /></p><h4><small>© Kosmos Verlag</small></h4><h1>Buch-Tipp</h1><p>Auf 32 Seiten hat Werner E. Celnik kompakt zusammengefasst, was man über die totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Island, Spanien und Mallorca wissen muss – es ist die erste, die nach 27 Jahren so gut über Mitteleuropa sichtbar ist.</p>
<p>Praktisches Detail: Eine Sonnenfinsternis-Brille zur Beobachtung ist auch dabei!</p>
<p>Info: <a href="https://www.kosmos.de/products/sonnenfinsternis-uber-europa" target="_blank">Sonnenfinsternis über Europa</a></p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:41:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/07/partielle-sonnenfinsternis-ueber-mitteleuropa/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/sofi_shutterstock_2402848253.jpg</image-link><image-caption>total solar eclipse in clouds, atmosphere .</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2023 yaalan/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/sofi_shutterstock_2782449527.jpg</image-link><image-caption>Ohne geeignete Schutzausrüstung sollte man nie in die Sonne schauen, um Netzhautschäden vorzubeugen</image-caption><image-copyright>Victor Sanchez G/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/sofi_kosmos_9783440184844.jpg</image-link><image-copyright>Kosmos Verlag</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/wanderung-arnoldstein-seltschach.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/wanderung-arnoldstein-seltschach.html</guid><title>Zum Dreiländereck</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Dreiländerecke gibt es viele. Falsch gedacht! Gerade was das angeht, ist Österreich ein weltweites Phänomen. Und an der Grenze zwischen Italien und Slowenien wird sogar der Grenzberg „Dreiländereck“ genannt.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/wandern_Dreilaendereck_GS_IMG_6375.jpg" /></p><h4><small>In etwa 15 Minuten bringt uns der Sessellift auf 1.506 m. Schon bei der Fahrt nach oben hat man einen tollen Ausblick ins Tal © Stiptschitsch</small></h4><p>Dreiländerecke erfreuen sich rund um den Globus touristischer Beliebtheit – mit ein paar Schritten in drei Ländern zu stehen. Zudem findet sich dort häufig ein fotogener Grenzstein – also nichts wie hin. Von den weltweit rund 170 Dreiländerecke liegt die Hälfte in Gewässern wie Küsten, Seen und Flüssen. Je weniger Nachbarstaaten es gibt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für ein Dreiländereck. So ist an den US-Grenzen beispielsweise kein einziges Dreiländereck zu finden. In Europa stoßen an 47 Punkten drei Staaten zusammen, wobei Österreich als Binnenland mit neun dieser Grenzpunkten eine Sonderstellung einnimmt.&nbsp; Ein solcher Grenzberg zwischen Österreich (Kärnten), Italien und Slowenien wird sogar als „Dreiländereck“ bezeichnet und ist Ziel unserer Wanderung.</p>
<h3>Mit dem Sessellift hinauf</h3>
<p>Die Tour ist ideal für Wanderer, die lieber bergab als bergauf gehen, da wir die Steigung größtenteils mit dem Sessellift bewältigen. Start ist in Seltschach bei der Talstation der Bergbahn, die uns hinauf auf den Krainberg bringt.&nbsp;</p><p>Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf&nbsp;<a href="https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/region-villach/zum-dreilaendereck/236457563/" target="_blank">outdooractive.com</a>. <br/>
 <br/>
Wollen Sie die ganze Wanderung lesen? Holen Sie sich die Juli-August-Ausgabe 2022 des REISEN-Magazins unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/Reisen-Magazin-Ausgabe-Juli-August-2022/029SEN2208" target="_blank">shop.reisen-magazin.at</a>&nbsp;oder als Mobilversion in der REISEN-Magazin App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/reisen-digital/id1017675415?mt=8" target="_blank">Apple</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agrarverlag.at.epaper.reisen&amp;hl=de" target="_blank">Android</a>)! <br/>
 <br/>
Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr&nbsp;für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.</p><p>Ein Artikel von REISEN-Magazin/Gerald Stiptschitsch</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 08:38:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/wanderung-arnoldstein-seltschach/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/wandern_Dreilaendereck_GS_IMG_6375.jpg</image-link><image-copyright>Gerald Stiptschitsch</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/rezept-tipp--sommersuppe-chlodnik---kalte-rote-rueben-suppe.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/rezept-tipp--sommersuppe-chlodnik---kalte-rote-rueben-suppe.html</guid><title>Gaumenreise nach Litauen</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Allein die Farbe dieser erfrischenden, sommerlichen Suppe ist verführerisch: Die auch in Polen gerne gegessene, litauische Chlodnik vereint Rote Rüben und Kefir – und kühlt von innen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/chlodnik_shutterstock_2791692467.jpg" /></p><h4><small>Die Kaltschale kann anstatt mit gekochten auch mit gebratenen Erdäpfeln und einem Sauerrahmdip serviert werden © siamionau pavel/Shutterstock</small></h4><p>Zutaten: <br/>
• 500 g gekochte Rote Rüben <br/>
• 250 ml Buttermilch oder Sauerrahm <br/>
• 500 ml Kefir <br/>
• 4 Frühlingszwiebeln <br/>
• 1 Salatgurke <br/>
• 1 Bund Radieschen <br/>
• 1 Zitrone <br/>
• 1 Bund Schnittlauch <br/>
• 1 Bund Dill <br/>
• 4 Eier <br/>
• 8 Erdäpfel <br/>
• Salz <br/>
• Pfeffer <br/>
• Zucker</p>
<p>Zubereitung: <br/>
1. 100 g der gekochten Roten Rüben in grobe Stücke schneiden und zusammen mit Kefir und Buttermilch mit dem Stabmixer pürieren. <br/>
2. Die restlichen Roten Rüben, Gurke und Radieschen entweder grob raspeln oder kleinwürfelig schneiden (austretenden Saft nicht abgießen). Die Frühlingszwiebel feinschneiden, die grünen Teile aufbewahren. Dill waschen, fein hacken und alles miteinander vermengen. <br/>
3. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken, die Zitrone auspressen und mit etwas Saft und Abrieb von der Schale verfeinern. Im Kühlschrank für mindestens 1 Stunde kaltstellen. <br/>
4. In der Zwischenzeit Eier hartkochen (ca. 8 Minuten) und schälen sowie die Erdäpfel weichkochen und schälen. Den Schnittlauch waschen und gemeinsam mit dem Grün der Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. <br/>
5. Die gekühlte Suppe mit dem frischen Gemüse und dem Dill vermengen, in Suppentellern mit jeweils 1 hart gekochtem Ei anrichten und mit Schnittlauch und Frühlingszwiebeln garnieren. Die Erdäpfel werden gesalzen und warm dazugereicht.</p>
<p>Info: Die „Chlodnik litewski“ wird in Polen gegessen. Sie gilt als litauisches Nationalgericht – dann heißt sie allerdings nicht Chlodnik, sondern Šaltibarščiai. Diese farbenfrohe Kaltschale ist in beiden Ländern ein beliebtes, kühlendes Sommergericht.</p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 17 Jul 2026 11:25:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/rezept-tipp--sommersuppe-chlodnik---kalte-rote-rueben-suppe/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/chlodnik_shutterstock_2791692467.jpg</image-link><image-caption>A bowl of cold pink borscht soup topped with hard-boiled eggs and parsley, served with sour cream, dill, and fried potatoes on a black plate over a dark wooden background</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2026 siamionau pavel/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/07/neue-ausstellung-im-parlament.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/07/neue-ausstellung-im-parlament.html</guid><title>Das Erbe Altösterreichs</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Unter dem Motto „Blickwechsel“ beleuchtet eine Ausstellung im österreichischen Parlament die Geschichte von Deutschsprachigen in der ehemaligen Habsburgermonarchie.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/parlament_shutterstock_2534555909.jpg" /></p><h4><small>Der heutige Bundesversammlungssaal ist der historische Sitzungssaal des Abgeordnetenhauses des Reichsrates der kulturell vielschichtigen österreichisch-ungarischen Monarchie © Andrii__Ivaniuk/Shutterstock</small></h4><p>Nach dem Zweiten Weltkrieg haben Menschen, die durch diesen ihre Heimat verloren hatten, die Möglichkeit bekommen, Bürger der Republik Österreich zu werden. Als „Altösterreicher“ konnten sie durch das sogenannte Optionsgesetz von 1954 die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen.</p>
<h3>Bunt gemischter Vielvölkerstaat</h3>
<p>Die Geschichte, wie es dazu kam, begann schon viele Jahre davor. Denn durch den Zerfall der Habsburgermonarchie gab es 1918 eine Vielzahl an deutschsprachigen Menschen, die plötzlich – anstatt in der vielsprachigen, kulturell verflochtenen Monarchie, in der 50 Mio. Einwohner lebten – in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Serbien, Kroatien und Slowenien zuhause waren. Das betraf Sudetendeutsche, Siebenbürger Sachsen, Banater Schwaben, Sathmarer Schwaben, Donauschwaben, Bukowinadeutsche, Karpatendeutsche, Gottscheer, Zipser Deutsche und Galiziendeutsche. Teils lebten sie schon seit dem Mittelalter bzw. nach später erfolgten Ansiedlungen in den jeweiligen Regionen</p>
<p>Viele Angehöriger dieser Minderheiten wurden in den Jahren zwischen 1944 und 1947 zur Flucht gezwungen bzw. vertrieben – so gelangten sie nach Österreich, wo sie die Staatsbürgerschaft, und damit eine neue (bzw. alte) Heimat bekommen konnten.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/parlament_shutterstock_2769130327.jpg" /></p><h4><small>Hinter dem Eingang zum österreichischen Parlament wartet die neue Ausstellung „Blickwechsel“ © DirkVG/Shutterstock</small></h4><p>Einerseits macht die Ausstellung „Blickwechsel“ bewusst, wie vielschichtig unser heutiges Österreich durch dieses besondere Erbe ist, andererseits kann sie uns auch heute zu Offenheit und aktiver Integration von Menschen aus anderen Kulturen inspirieren. Neben den Schauvitrinen, Stationen und der Litfaßsäule in der Agora im Demokratikum gibt es laufend Veranstaltungen und Führungen mit dem Schwerpunkt „deutschsprachige Altösterreicher“.</p>
<p>Info: <a href="https://www.parlament.gv.at/blickwechsel-das-erbe-altoesterreichs/index.html" target="_blank">Blickwechsel. Das Erbe Altösterreichs</a></p><p>Ein Artikel von Parlamentsdirektion/Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 14:03:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/ausflug/2026/07/neue-ausstellung-im-parlament/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/parlament_shutterstock_2534555909.jpg</image-link><image-caption>Vienna, Austria - October 21, 2024:</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2024 Andrii__Ivaniuk/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/parlament_shutterstock_2769130327.jpg</image-link><image-caption>Hinter dem Eingang zum österreichischen Parlament wartet die neue Ausstellung „Blickwechsel“</image-caption><image-copyright>DirkVG/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/07/neue-scanner-am-flughafen-wien.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/07/neue-scanner-am-flughafen-wien.html</guid><title>Entspannt durch die Sicherheitskontrolle</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Auf immer mehr Flughäfen wird die Sicherheitskontrolle plötzlich um einiges entspannter. Neue Scanner ermöglichen es, dass weder Flüssigkeiten noch elektronische Geräte ausgepackt werden müssen.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/siko_shutterstock_2780856671.jpg" /></p><h4><small>Seit Sommer 2026 gibt es am Wiener Flughafen neue Scanner für eine raschere Sicherheitskontrolle © DirkVG/Shutterstock</small></h4><p>In Österreich ist das lästige Auspacken von Flüssigkeiten, Laptops und anderen elektronischen Geräten zumindest am Flughafen Wien Geschichte. Seit Sommer 2026 werden dort neue CT-Scanner eingesetzt, die das ermöglichen. Wer von einem der kleineren Flughäfen in den Bundesländern abfliegt, sollte jedoch von den alten Flüssigkeitsbestimmungen und erlaubten Verpackungsgrößen (je maximal 100 ml und alles gesammelt im durchsichtigen 1-Liter-Plastiksackerl vorzuweisen) ausgehen. Achtung: Je nach Destination können diese alten Limits dann aber auch beim Rückflug greifen – ob die neuen Geräte schon verfügbar sind, sollte unbedingt vor dem Einpacken im Zuge der Reiseplanung berücksichtigt werden!</p>
<h3>Was ist neu?</h3>
<p>Durch die neuartigen Scanner können Flüssigkeiten von bis zu 2 l pro Behälter im Handgepäck mitgenommen werden und müssen bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr ausgepackt werden. Auch elektronische Geräte verbleiben einfach im Rucksack oder Koffer. Ähnlich wie bei einem Computertomograph im Krankenhaus wird anstatt eines zweidimensionalen ein dreidimensionales Bild des Handgepäcks erstellt. Dadurch lässt sich der Inhalt besser aus verschiedenen Winkeln betrachten, vergrößern und die Objekte Schicht für Schicht genau untersuchen.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/siko_shutterstock_2593894289.jpg" /></p><h4><small>Die neuen Geräte scannen drei- anstatt zweidimensional © Frame Stock Footage/Shutterstock</small></h4><p>Es kommen auch größere Boxen zum Einsatz – in sie werden sämtliche Handgepäcksstücke und eventuell Inhalte aus den Hosentaschen gelegt. Ausgepackt muss dann nur noch auf Nachfrage des Sicherheitspersonals werden. Was bleibt, ist die punktuelle Suche nach Spuren von Sprengstoff – wenn der Zufallsgenerator das bestimmt, muss man nach wie vor eine detaillierte Kontrolle über sich ergehen lassen.</p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 09:45:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wissenswert/2026/07/neue-scanner-am-flughafen-wien/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/siko_shutterstock_2780856671.jpg</image-link><image-caption>April 17, 2026, Vienna, Austria. Passengers collecting luggage at airport security screening area</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2026 DirkVG/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/siko_shutterstock_2593894289.jpg</image-link><image-caption>Die neuen Geräte scannen drei- anstatt zweidimensional</image-caption><image-copyright>Frame Stock Footage/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/06/neue-radwege-salzburg-flachgau-eugendorf.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/06/neue-radwege-salzburg-flachgau-eugendorf.html</guid><title>Auf sieben neuen Radwegen durchs Salzburger Land</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Rund um Eugendorf lässt sich das Salzburger Land auf sieben neuen Radrouten erleben – damit positioniert sich die Flachgauer Gemeinde als einer der vielseitigsten Rad-Hotspots des Bundeslandes.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/05/eugendorf_shutterstock_2586976071.jpg" /></p><h4><small>Von Eugendorf aus lassen sich die sanften Hügel der Voralpen perfekt mit dem Fahrrad entdecken © Betofoto/Shutterstock</small></h4><p>Das Angebot der sieben neu ausgeschilderten Radrouten rund um Eugendorf reicht von der gemütlichen Familienrunde bis zur sportlichen Bergwertung. Damit positioniert sich die Gemeinde als perfekter Ausgangspunkt für Radurlaub im Bundesland Salzburg. Die Mozartstadt wird dadurch mit den Seen – sowohl des Salzkammerguts als auch des Salzburger Seenlands – verbunden, und eine Vielzahl an Möglichkeiten geschaffen, um die beeindruckende Landschaft rund um Eugendorf im auf zwei Rädern zu erleben. So können kürzere und längere Touren durchs Land geplant werden, denn die neuen Wege fügen sich in das bestehende 600 km umfassende Netz an Radrouten ein und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Fans von Rennrad, Gravelbike, Mountainbike oder E-Bike.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/05/stillenacht_shutterstock_2475320059.jpg" /></p><h4><small>Eine der neuen Radrouten führt von Eugendorf nach Oberndorf zur weltberühmten Stille Nacht Kapelle – auch abseits der Weihnachtszeit einen Ausflug wert © Mojolo/Shutterstock</small></h4><p>So geht es entlang von idyllischen Seeufern, über sanfte Hügel oder anspruchsvolle Anstiege, ins Salzkammergut oder durchs Alpenvorland. Die gut ausgebauten, sicheren Radwege lassen die abwechslungsreiche Landschaft mühelos erleben und genießen. In Eugendorf werden Radfahrer von spezialisierten, radfreundlichen Gastgebern begrüßt. Die benötigte Infrastruktur – von der Fahrradaufbewahrung, dem Werkzeug für kleine Reparaturen und E-Bike-Ladestationen – ist vor Ort vorhanden. Ob für einen längeren Aufenthalt oder eine Tagestour – auch der Genuss rund ums Radeln wurde bedacht: Großzügige Wellness- und Spa-Bereiche sowie gemütliche Gaststuben bzw. Gastgärten helfen den müden Radlern dabei, zu entspannen und fürs leibliche Wohl zu sorgen.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/05/hellbrunn_shutterstock_2526622667.jpg" /></p><h4><small>Das Schloss Hellbrunn mit seinen erfrischenden Wasserspielen ist das Ziel einer kurzen Radtour von Eugendorf © Vitold Drutel/Shutterstock</small></h4><h3>Die Routen im Überblick</h3>
<ul>
 <li>Die schönsten Filialkirchen: Ruhige Wege führen zu glitzernden Seen, über sanfte Hügel und durch charmante Dörfer rund um den Waller- und entlang des Mattsees. Die historischen Kirchen erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, etwa in Seekirchen, Straßwalchen oder Henndorf.</li>
 <li>Eugendorfer-Berg-Runde - SU03: Über 39 km und 860 Höhenmeter führt die schöne MTB-Runde über weite Teile entlang des Salzkammergut-Radwegs, es geht über Oberplainfeld und Koppl weiter zum Dax Lueg mit herrlichem Ausblick.</li>
 <li>Eugendorf-Heuberg-Runde – SU02: Auf 17 km und über 460 Höhenmeter geht es auf der Eugendorf-Heuberg-Runde vom Eugendorfer Berg aus durch das schöne Salzburger Voralpenland – Ausblicke ins Osterhorngebirge und ins Salzburger Seenland inklusive.</li>
 <li>„Rad und Salz-Tour“ nach Hallein: In die Salinenstadt Hallein, zum historischen Salzbergwerk und nach Bad Dürrnberg führt diese 65 km lange Tour und verbindet urbane Kultur und die Geschichte des Salzbergbaus.</li>
 <li>Salzburger Freilichtmuseum: Die 60 km lange Tour ins Salzburger Freilichtmuseum Großgmain ist ein bunter Mix aus Stadt, Kultur und Natur. Sie führt entlang von historischen Alleen durch die Stadt Salzburg und entlang der Trasse der Ischler Bahn, eröffnet Ausblicke auf den Untersberg und das Schloss Hellbrunn und macht einen kurzen Abstecher nach Bayern.</li>
 <li>Schloss Hellbrunn: Die kurze Tour führt über die Salzach ins Zentrum von Salzburg, wo man das Schloss Hellbrunn mit seinen erfrischenden Wasserspielen sowie das im Herbst 2026 eröffnende „Sound of Music Salzburg“-Museum besuchen kann.</li>
 <li>Stille-Nacht-Tour: Ein abwechslungsreiches Natur- und Kulturerlebnis ist die Reise von Eugendorf nach Oberndorf und Laufen. Die bewegende Geschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes bietet den Rahmen für die geschichtsträchtige, besinnliche Runde.</li>
</ul>
<p>Info:&nbsp;<a href="https://www.eugendorf.com/aktivitaten/radfahren/radrouten-im-ueberblick/" target="_blank">Eugendorfer Radrouten</a></p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Wed, 8 Jul 2026 09:06:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/urlaub/2026/06/neue-radwege-salzburg-flachgau-eugendorf/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/eugendorf_shutterstock_2586976071.jpg</image-link><image-caption>Eugendorf, Salzburg, Austria, on May, 29th, 2015. These are some views of fields and farms surrounded the Hotel Schwaighofen.</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2025 Betofoto/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/05/stillenacht_shutterstock_2475320059.jpg</image-link><image-caption>Eine der neuen Radrouten führt von Eugendorf nach Oberndorf zur weltberühmten Stille Nacht Kapelle – auch abseits der Weihnachtszeit einen Ausflug wert</image-caption><image-copyright>Mojolo/Shutterstock</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/05/hellbrunn_shutterstock_2526622667.jpg</image-link><image-caption>Das Schloss Hellbrunn mit seinen erfrischenden Wasserspielen ist das Ziel einer kurzen Radtour von Eugendorf</image-caption><image-copyright>Vitold Drutel/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/wanderung--hallstaettersee.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/wanderung--hallstaettersee.html</guid><title>Ostuferweg Hallstatt</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Während sich die Touristenströme vorrangig am gegenüberliegenden Ufer in Hallstatt bewegen, ist der Ostuferweg entlang des Sees ein lohnenswertes und gemütliches Ziel, das von den Menschenmassen verschont bleibt.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/Wandern_Ostuferweg_GS_IMG_7772.jpg" /></p><h4><small>In der Schattau-Bucht stehen auf den sattgrünen Wiesen zahlreiche Bootshäuser, in welchen die Zillen (spezielle Boote am Hallstätter See) untergebracht sind © Stiptschitsch</small></h4><p>Das Ostufer des rund 6 km langen Hallstätter Sees ist erst seit 1985 durchgehend begehbar und mittlerweile als „Ostuferweg“ sehr beliebt. Wir wandern den rund 10 km langen Weg nur in eine Richtung und nehmen die Salzkammergutbahn in Anspruch. Für uns hat es sich in der Vergangenheit als vorteilhaft erwiesen, die Bahn in solchen Fällen nicht als „Rückweg“, sondern als „Hinweg“ zu nutzen. Damit muss man sich am Schluss der Wanderung nicht mehr nach den Zugabfahrtszeiten richten und kann entspannter die Tour genießen. Wer daher mit dem Auto kommt, lässt dieses am besten am Bahnhof in Obertraun stehen, fährt mit der Bahn bis nach Steeg-Gosau in Bad Goisern und wandert gemütlich bis Obertraun zurück.&nbsp;</p>
<h3>Ein Lindwurm im Wappen</h3>
<p>Bad Goisern, unser „Startpunkt“, wurde als „Gebisharn“ bereits im 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt und wurde nach der Entdeckung der Jod-Schwefelquelle (bei Tiefenbohrungen auf der Suche nach Salz) Ende des 19. Jh. als Kurort ernannt. Bad Goisern unterteilt sich in 31 Ortschaften in einer lockeren Siedlungsform, wobei im Süden der Ortschaft, wo der Hallstätter See anschließt, der Ortsteil Steeg mit dem gleichnamigen Bahnhof Steeg-Gosau unser Ausgangspunkt ist.</p><p>Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf&nbsp;<a href="https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/dachstein-salzkammergut/ostuferweg-hallstatt/237096538/" target="_blank">outdooractive.com</a>. <br/>
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Wollen Sie die ganze Wanderung lesen? Holen Sie sich die Juli-August-Ausgabe 2022 des REISEN-Magazins unter&nbsp;<a href="https://shop.reisen-magazin.at/Reisen-Magazin-Ausgabe-Juli-August-2022/029SEN2208" target="_blank">shop.reisen-magazin.at</a>&nbsp;oder als Mobilversion in der REISEN-Magazin App (<a href="https://itunes.apple.com/de/app/reisen-digital/id1017675415?mt=8" target="_blank">Apple</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agrarverlag.at.epaper.reisen&amp;hl=de" target="_blank">Android</a>)! <br/>
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Wir weisen darauf hin, dass wir keine Gewähr&nbsp;für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernehmen.</p><p>Ein Artikel von REISEN-Magazin/Gerald Stiptschitsch</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Mon, 6 Jul 2026 09:28:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/wandern/2026/07/wanderung--hallstaettersee/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/Wandern_Ostuferweg_GS_IMG_7772.jpg</image-link></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/auf-der-via-transilvanica-quer-durch-rumaenien.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/auf-der-via-transilvanica-quer-durch-rumaenien.html</guid><title>Europas Weitwander-Geheimtipp</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Ein 1.600 km langer Wanderweg quert Rumänien klingt besonders nach einem: Abenteuer – egal, ob auf einem kleinen Abschnitt oder in einem Zug.]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/transilvanien_shutterstock_2621296167.jpg" /></p><h4><small>Die Festung von Drobeta Turnu Severin liegt am Endpunkt der 1.600 km langen Route © trabantos/Shutterstock</small></h4><p>Die bunte Vielfalt von Rumäniens Natur – vom Donauufer bis zu den Karpaten – zeigt sich entlang dieser besonderen Route. Gepaart mit der rumänischen Gastfreundschaft und kulinarischen Schmankerln lassen sich besondere historische und kulturelle Schätze entdecken. Der Weitwanderweg ist ein Geheimtipp – fernab des Trubels, wie etwa am Jakobsweg, und mit der Chance auf echte Begegnungen mit Mensch und Natur. Neben der Schönheit der Landschaft laden v. a. Ruhe und Einsamkeit.</p>
<h3>Unterschätztes Ziel</h3>
<p>Osteuropa wird als touristisches Ziel häufig unterschätzt. Zu Unrecht – wie man am Beispiel Rumänien sehen kann. Von einer NGO wurde der Weitwanderweg „Via Transilvanica“ ins Leben gerufen. Er quert das Land vom Kloster Putna im Norden, nahe der ukrainischen Grenze, bis nach Drobeta Turnu Severin, einer Hafenstadt an der Donau bzw. der Grenze zu Serbien.</p>
<p>Insgesamt sind es 1.600 km, die man auf 70 gemütlichen Tagesetappen in zwei bis drei Monaten – bzw. entsprechend kürzeren Teilabschnitten – bewältigen könnte. Übernachtet wird aufgrund der Infrastruktur häufig bei Einheimischen, die gastfreundlich ihre Türen öffnen und gleich auch Einblick in die spannende rumänische Kulinarik geben. Neben der Weite der Landschaft lernt man auch Land und Leute kennen.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/transilvania_shutterstock_2621697249.jpg" /></p><h4><small>Einsamkeit, Bäume und viel „Gegend“ – darauf trifft man entlang dem mit dem orangefarbenen „T“ markierten Weitwanderweg © Sebastian_Photography/Shutterstock</small></h4><p>Durch das Projekt soll die Gemeinschaft gestärkt, die Umwelt geschützt und die lokale Wirtschaft gefördert werden – Landflucht ist ein großes Problem in der Region, viele Dörfer wirken verlassen. Der Weg ist durchgängig mit einem orangefarbenen „T“ markiert. Diese Kilometermarken aus Andesit-Gestein wurden von Künstlern gestaltet und ergeben eine bunte Outdoor-Galerie entlang der Via Transilvanica. Mit Hilfe einer App kann man sich orientieren und organisieren. Über 500 lokale Partner stellen Unterkünfte entlang der Strecke zur Verfügung – das kann auch einmal ein Heustadel sein. Ein Stempelheft dient nicht nur dazu, die zurückgelegte Route zu dokumentieren – Wanderer sollen durch dieses Medium auch mit Leuten ins Gespräch kommen.</p>
<h3>Highlights entlang der Via Transilvanica</h3>
<p>• Sucevita und Moldovita: Die beiden innen und außen mit detaillierten Fresken bemalten Klöster gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.</p>
<p>• Schloss Bran: Die kultige Burg gilt weltweit als Inspiration für die Legenden und Mythen rund um Dracula.</p>
<p>• Vatra Dornei: Der Kurort ist bekannt für seine Mineralquellen.</p>
<p>• Besondere Museen: In Moldawitza wartet das Eiermuseum sowie in Reschitz das Lokomotivmuseum auf Besucher. In Drobeta Turnu Severin befindet sich ein Museum über das „Eiserne Tor“, das enge Donau-Durchbruchstal.</p>
<p>• Bukowina: Eine der waldreichsten Regionen Europas liegt im Osten der Karpaten, sie ist auch als „Schweiz des Ostens“ bekannt.</p>
<p>• Siebenbürgen: Wunderschöne Wehrkirchen und historische Dörfer schmiegen sich an eine sanfte Hügellandschaft.</p>
<p>Info: <a href="https://www.viatransilvanica.com/en" target="_blank">Via Transilvanica</a></p><p>Ein Artikel von Monika Stroj</p><p> <br/>
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</p>]]></description><pubDate>Fri, 3 Jul 2026 11:07:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/auf-der-via-transilvanica-quer-durch-rumaenien/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/transilvanien_shutterstock_2621296167.jpg</image-link><image-caption>The Fortress of Severin in Romania</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2025 trabantos/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/transilvania_shutterstock_2621697249.jpg</image-link><image-caption>Einsamkeit, Bäume und viel „Gegend“ – darauf trifft man entlang dem mit dem orangefarbenen „T“ markierten Weitwanderweg</image-caption><image-copyright>Sebastian_Photography/Shutterstock</image-copyright></image></images></item><item><link>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/rezept-tipp--arancini-di-riso---sizilianische-reisbaellchen.html</link><guid>https://www.reisen-magazin.at:443/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/rezept-tipp--arancini-di-riso---sizilianische-reisbaellchen.html</guid><title>Gaumenreise nach Sizilien</title><category/><location/><teaser><![CDATA[Goldbraun, knusprig und mit überraschendem Kern: Arancini di Riso sind echtes Soulfood – wir holen uns die Straßen Siziliens zu uns nach Hause!]]></teaser><description><![CDATA[<p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/reisen-magazin/de/web/2026/07/reisbaellchen_sizilien_Italienisch_shutterstock_1650308491.jpg" /></p><h4><small>Die goldbraunen Bällchen überraschen mit ihrem Innenleben © Marcus Z-pics/Shutterstock</small></h4><p>Zutaten: <br/>
• 300 g Risottoreis <br/>
• 2 EL Olivenöl <br/>
•&nbsp;1 Glas Rotwein <br/>
• 1 Glas Weißwein <br/>
•&nbsp;700 ml klare Gemüsesuppe <br/>
•&nbsp;1 Msp. Safran <br/>
•&nbsp;Salz, Pfeffer <br/>
•&nbsp;50 g Parmesan <br/>
•&nbsp;2 Zwiebeln <br/>
•&nbsp;2 Knoblauchzehen <br/>
•&nbsp;250 g Rinderfaschiertes <br/>
•&nbsp;3 EL Paradeismark <br/>
•&nbsp;1 Dose stückige Paradeiser (400 g) <br/>
•&nbsp;2 Lorbeerblätter <br/>
•&nbsp;1 TL Oregano <br/>
• 1 TL Basilikum <br/>
•&nbsp;100 g Mozzarella, in kleinen Stücken <br/>
•&nbsp;2 Eier <br/>
•&nbsp;2 EL Semmelbröseln <br/>
•&nbsp;Pflanzenöl zum Frittieren</p>
<p>Zubereitung: <br/>
1.&nbsp;Risottoreis in 1 EL Olivenöl anschwitzen, mit Weißwein ablöschen. Während des Garprozesses Gemüsesuppe schöpflöffelweise hinzugeben, sodass der Reis immer nur knapp bedeckt ist. <br/>
2. Safran mit Wasser vermischen und unter das Risotto rühren. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Parmesan verfeinern. Fertigen Reis zum Auskühlen flach auf einer Platte oder einem Teller verteilen. <br/>
3.&nbsp;Zwiebeln und Knoblauch hacken und in 1 EL Olivenöl andünsten. Faschiertes hinzugeben und scharf anbraten. Paradeismark kurz mitrösten und alles mit etwas Rotwein ablöschen. Stückige Paradeiser und Lorbeerblätter hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum würzen. Fleischsoße auf eine cremige Konsistenz einkochen lassen. Zuletzt Lorbeerblätter entfernen. <br/>
4.&nbsp;Jeweils eine Handvoll Reis nehmen, in die Mitte etwas von der Fleischmasse und ein Mozzarellastück geben. Eine Kugel in Orangengröße formen. <br/>
5. Eier in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen. Reisbällchen erst in Ei, dann in Semmelbrösel wälzen. <br/>
6. Reichlich Öl erhitzen und die Bällchen goldbraun frittieren. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. <br/>
7. Nach Belieben mit scharfer Chilisoße servieren.</p>
<p>Info: Die lange Geschichte der Arancini geht zurück auf die arabische Herrschaft, die auf Sizilien vom 9. bis zum 11. Jh. dauerte. Die Araber aßen damals gewürzten Reis mit Safran und Fleisch, im 13. Jh. soll am Hof von Friedrich II. die heute bekannte, frittierte Form entstanden sein. Rund um Palermo isst man übrigens eher die rundliche Form – in der Region um Catania sollen Arancini häufig spitz zulaufend sein und an den Vulkankegel des Ätna erinnern.</p><p><img ios="false" src="https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2024/07/Titel_RZ_37_03_2024_Italienisch_HP.jpg" /></p><h4><small>© GARTEN+HAUS</small></h4><h1>Lust auf noch mehr Italien?</h1><p>Pizza, Pasta, Dolci – alles mit einer großen Prise Liebe und Leidenschaft zubereitet. Über die bekannten Klassiker hinaus machen wir einen Streifzug durch die italienische Küche – vom alpinen Norden bis hinunter nach Sizilien. <br/>
 <br/>
Rezepte mit mehr als einem Hauch von Italien finden Sie in unserer Rezept-Sammlung: <br/>
<a href="https://shop.garten-haus.at/Rezept-Sammlung-37-Italienisch-alla-Mamma/008SRN2437" target="_blank">Rezept-Sammlung 37 – Italienisch alla Mamma</a> <br/>
 <br/>
Gleich bestellen: unter 01/98177 177!</p><p>Ein Artikel von REISEN-Magazin/MS</p><p> <br/>
</p><p> <br/>
</p>]]></description><pubDate>Thu, 2 Jul 2026 13:44:00 +0200</pubDate><images><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/garten-freizeit/reisen-magazin/de/reisen/2026/07/rezept-tipp--arancini-di-riso---sizilianische-reisbaellchen/jcr:content/articleThumbnail.fitIn.garten_rss_feed_image.jpg/reisbaellchen_sizilien_Italienisch_shutterstock_1650308491.jpg</image-link><image-caption>Homemade classic Arancini Di Riso, crispy Sicilian rice balls stuffed with Mozzarella cheese, served with hot Arrabbiata dipping sauce on rustic wooden background</image-caption><image-copyright>Copyright (c) 2020 Marcus Z-pics/Shutterstock. No use without permission.</image-copyright></image><image><image-link>https://www.reisen-magazin.at/content/dam/garten-freizeit/garten-haus/de/web/2024/07/Titel_RZ_37_03_2024_Italienisch_HP.jpg</image-link><image-copyright>GARTEN+HAUS</image-copyright></image></images></item></channel></rss>