Eislaufen vor Naturkulisse

Ein Artikel von Sabrina Bühn | 21.01.2020 - 15:29
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An der freien Natur macht Eislaufen gleich doppelt so viel Spaß! Und das Beste: es ist gratis ... © Nikita Sursin/Shutterstock.com

Viele Wintersportbegeisterte tummeln sich derzeit auf den Eisflächen Österreichs und ziehen ihre kunstvollen Bahnen – wobei das meist nach einem Slalomlauf zwischen gefühlt tausenden anderer Besucher aussieht! Entfliehen Sie den breiten Massen und versuchen Sie sich doch mal am Schlittschuhlauf draußen in der freien Natur. Auf Österreichs kälteste Orte und höchste Seen ist Verlass, wenn es darum geht eine beständig sichere Eisdecke zum Befahren zu finden. Hier stellen wir einige der beliebtesten Seen in Österreich vor. 

Burgenland

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© P.Fabian/Shutterstock.com

Der Neusiedler See braucht Dank des milderen Klimas in der Tiefebene und der geringen Wassertiefe (Bodennähe bedeutet auch Wärmenähe!) etwas länger um zuzufrieren. Doch wenn es einmal so weit ist, erwartet einen die größte Eisfläche Österreichs!

Kärnten

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Der Weißensee darf als größte präparierte Natureisfläche Europas mit seinen 6,5 km² natürlich hier nicht fehlen. Von Ende November bis Anfang März ist der See durchschnittlich gefroren und hält mit seiner dicken Eisdecke nicht nur Wintersportler, sondern sogar Pferdeschlitten, denen man auf dem See begegnen kann!

Niederösterreich

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Lunz am See gilt als kältester Ort Mitteleuropas. Hier wurden einmal minus 47,1 Grad gemessen! Also warm anziehen bevor es ins Eislaufparadies in Lunz geht. Hier friert der See meist sehr gleichmäßig zu, was zu einer Eisdecke klar wie Glas führt. Spektakuläre Blicke in die Tiefe sind nichts für schwache Nerven!

Steiermark

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Der Turracher See liegt so hoch, dass er fast jeden Winter beständig zufriert. Die Eisfläche wird nicht präpariert und der elegante Wintersport erfolgt hierbei auf eigene Gefahr. Es ist jedoch genehmigt und ein Geheimtipp der ganzen Region!

Wien

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Das Kaiserwasser und andere Altwasser-Hot-Spots laden die Wiener ein ihre Skyline vom Eis aus zu genießen! Bis die Donau selbst zufriert, braucht es allerdings schon einen sehr harten Winter. Vielleicht erwartet uns ja noch ein Eiswunder die kommenden Wochen?