Am Flughafen gestrandet? So lässt's sich aushalten

Ein Artikel von MYFLIGHT (Entgeltliche Einschaltung) | 29.01.2020 - 14:59
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© MYFLYRIGHT

Kennen Sie das? Man bucht den lang ersehnten Urlaub und setzt alles daran, das nichts schiefgeht. Man macht sich über die Gepäckbestimmungen der Fluggesellschaft schlau und kauft extra einen Koffer, der genau die vorgeschriebenen Maße hat. Voller Vorfreude bricht man schon Stunden vor dem geplanten Abflug zum Flughafen auf, nachdem man x-mal überprüft hat, dass alle erforderlichen Reiseunterlagen sicher in der Handtasche verstaut sind. Und was sieht man, wenn man am Flughafen ankommt? Der Flug wurde annulliert! Nun heißt es geduldig sein und sich das Warten so angenehm wie möglich zu machen. Dazu haben wir ein paar Tipps zusammengestellt.

1. Packen Sie Zahnbürste und Co. in Ihr Handgepäck

Mitunter muss man sogar eine ganze Nacht auf dem Flughafen verbringen. Packen Sie daher Hygieneartikel und Unterwäsche zum Wechseln in Ihr Handgepäck. Denken Sie jedoch daran, das Flüssigkeiten im Handgepäck nur in 100 ml-Behältern mitgeführt werden und eine Gesamtmenge von 1000 ml nicht überschreiten dürfen. 

2. Sorgen Sie für Unterhaltung

Laden Sie eine Ihre Lieblingspodcasts, Musik oder Hörbücher herunter. Packen Sie Karten, einen Zauberwürfel oder ein Brettspiel in Reisegröße ein. Decken Sie sich am Flughafen mit spannenden Büchern, Zeitungen und Zeitschriften ein. So sind Sie gut gegen lange Wartezeiten gewappnet und erleben nebenbei noch Spaß und Spannung.

3. Gestatten, Ihre Rechte!

Im Zeitalter des Massentourismus stehen Flugverspätungen und -ausfälle auf der Tagesordnung. Sogar Boardingverweigerung ist keine Seltenheit, da Fluggesellschaften gerne mehr Tickets verkaufen, als Sitzplätze zur Verfügung stehen. Bevor Sie sich vor Frust die Haare raufen, machen Sie sich mit Ihren Rechten bekannt. Möglicherweise haben Sie Anspruch auf Schadenersatz und können bei der durchführenden Fluggesellschaft bis zu 600 Euro geltend machen. Umfassende und nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie z. B. bei MYFLYRIGHT. Darüber hinaus können Sie auf deren Webseite mithilfe eines kostenlosen Entschädigungsrechners in Windeseile überprüfen, ob in Ihrem konkreten Fall auch wirklich ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Bei Interesse nimmt sich das Unternehmen Ihrer Sache an und setzt Ihre Rechte für Sie durch.

4. Sorgen Sie für Ihr leibliches Wohl

Nicht jeder kann sich den Zugang zu einer schicken Lounge leisten, und die Wartebereiche in den meisten Flughäfen sind nicht gerade hyggelig. Nehmen Sie also ein paar Sachen mit, die für ein wenig Komfort sorgen, wie etwa ein aufblasbares Nackenkissen oder einen kuscheligen Schal. Nicht zu vergessen: ein paar warme Socken, denn auch in den Tropen läuft am Flughafen die Klimaanlage auf Hochtouren. Eine Augenmaske und Ohrstöpsel sind leicht, nehmen fast keinen Platz in der Tasche ein und können doch wahre Wunder wirken. Dazu noch ein kleiner Snack vor dem Nickerchen (Schokoriegel, Gummibärchen) und die Sache ist geritzt!

5. Packen Sie sich warm ein

Das mag zwar logisch erscheinen, aber manch einem ist nicht bewusst, wie wichtig bequeme Kleidung während einer Reise ist. Lassen Sie Anzug und Stöckelschuhe im Schrank (oder im Aufgabegepäck) und legen Sie sich ein lässiges Langarmshirt und lange Hosen an und schlüpfen Sie in gemütliche Schuhe, die leicht an- und ausgezogen werden können. Übrigens (und wir wollen Sie nicht beunruhigen, erwähnen es aber interessehalber trotzdem): Die richtige Kleiderwahl erhöht auch Ihre Überlebenschancen bei einem Flugzeugunglück.

Wenn Sie also das nächste Mal auf einem Flughafen gestrandet sind, machen Sie das beste draus. Auch die gründlichste Vorbereitung kann einen nicht gegen Flugunregelmäßigkeiten schützen, aber man kann sich dadurch die Wartezeit durchaus versüßen.