Bartgeier sind majestätische und elegante Segler und das Krumltal ist einer der besten Plätze, um Bartgeier zu beobachten © Shutterstock/Marc Caunt
Die schroffen Geländeformationen des Krumltals gehen auf die letzte Eiszeit zurück. Auf der sonnenexponierten Nordseite schrauben sich blumenreiche Wiesen Hunderte Meter in die Höhe – stellenweise in der Diretissima. Seit Generationen werden die Kruml-Schafweiden für die Almwirtschaft genutzt. Die Gipfel darüber wie der Edlenkopf (2.923 m) bleiben den Blicken verborgen. Über Felsabbrüche stürzen zahlreiche Rinnsale dem Krumlbach entgegen. Besonders imposant präsentieren sich die Wasserschauspiele nach schneereichen Wintern. Dann flankieren bis in den Juli hinein mannshohe Schneewände den Weg zur Bräualm. Ausgangspunkt der leichten, familienfreundlichen Wanderung ist der kostenpflichtige Parkplatz Krumltal etwa 13 km südlich der Marktgemeinde Rauris. Das Seitental des Hüttwinkltals – diesen Namen nimmt das Raurisertal etwas südlich der Ortschaft Rauris an – erstreckt sich zwischen steilen Felsen in die Welt der Hohen Tauern.
Am Rauschen des Krumlbachs
Fünf Minuten sind auf asphaltierter Straße zum Almgasthaus Lechnerhäusl zurückzulegen. Die Gehzeit zur Bräualm ist mit 1,5 Stunden angegeben, etwas knapp, wenn man sich bei der Greifvogel-Beobachtung Zeit lassen möchte. Der Forst- und Almweg durchquert zunächst einen Mischwald und gewinnt dabei an Höhe. Nach wenigen Hundert Metern betritt man den Nationalpark Hohe Tauern. Das Rauschen des Krumlbachs ist lange zu hören, bevor sich der Wanderweg 21 – zugleich Lehrweg „Könige der Lüfte“ – an den Wasserlauf schmiegt.
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