Von Mitte März bis Mitte April blühen die Kirschbäume. Aber nicht nur in Japan – das als unangefochtene Top-Destination gilt – sorgen die Blüten für stimmungsvolle Farbenspiele. Mehr lesen ...
Adjaruli Khachapuri mit geschmolzenem Käse und Ei – ein echter Klassiker der georgischen Küche. © Archiv/Verena Preining
Zutaten:
Für den Germteig:
• 500 g glattes Weizenmehl
• 1 TL Trockengerm
• 1 TL Salz
• 1 EL Kristallzucker
• 240 ml Wasser
• 100 ml Milch
• 1 EL Öl
• 1 verquirltes Ei
Füllung:
• 300 g Feta (Original: Imeruli Käse)
• 220 g Frischkäse
• 150 g geriebener Mozarella (Original: Sulguni Käse)
• 4 Dotter
• 2 EL Schnittlauchröllchen
• Salz und Pfeffer zum Abschmecken
• Butter nach Geschmack
Zubereitung:
1. Für den Teig das Mehl, Germ, Salz, Zucker, Wasser, Milch und Öl vermischen und etwa 10 Minuten kneten, bis der Teig glatt ist. Teig in eine Schüssel legen, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen.
2. Für die Fülle Feta zerbröseln, mit Frischkäse und Mozzarella vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Rohr auf 230 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
3. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz kneten und in 4 Stücke teilen. Teigstücke oval ausrollen und auf die Bleche legen. Fülle auf den Teigfladen verteilen, Ränder frei lassen. Teigränder einschlagen und Enden zusammendrehen.
4. Teigränder mit verquirltem Ei bestreichen. Khachapuri im Rohr 30 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, Dotter vorsichtig darauf geben und 1 Minute backen. Nach Geschmack ein Stück Butter neben den Dotter legen. Khachapuri mit Schnittlauch bestreut servieren.
Info: Das georgische Khachapuri ist weit mehr als ein einfaches Käsebrot – es gilt als kulinarisches Symbol für Tradition und Gastfreundschaft. Der Name leitet sich von „Khacho“ (Käse) und „Puri“ (Brot) ab und beschreibt damit bereits seine wichtigsten Zutaten. Je nach Region entstehen unterschiedliche Varianten, von rund und gefüllt bis hin zur ikonischen Bootsform des Adjaruli Khachapuri. Besonders faszinierend: In Georgien existiert sogar ein „Khachapuri-Index“, der die Inflation anhand der Zutatenpreise misst. Ob als Frühstück, Festessen oder Katerhilfe – Khachapuri verbindet Genuss, Kultur und Geschichte auf einzigartige Weise.