266 Dreitausender-Gipfel, 342 Gletscher, unzählige Wasserfälle: Der Nationalpark Hohe Tauern strotzt geradezu vor Superlativen. Einen besonders familienfreundlichen Einstieg bietet das... Mehr lesen ...
Die Felsformation des Kleinen Sauofens war früher Anlass für die Entstehung mehrerer Sagen. Beim Gipfelkreuz bietet sich eine Rast an, bevor es Richtung Speikkogel geht © Gerald Stiptschitsch
Jeder, der über die Saualm wandert, weiß um die tolle Fernsicht, die über 100 km weit bis zu den Julischen Alpen und an ganz klaren Tagen sogar bis zu den Hohen Tauern reicht. Von der Wolfsberger Hütte, unser Ziel der Wanderung, öffnet sich der Blick Richtung Westen nach Kärnten, vom Kleinen Sauofen oder dem Speikkogel auch in den Osten ins Lavanttal, zur Packalpe und Koralpe. Hier liegt einem Kärnten wirklich zu Füßen. Entsprechend sollte man eine Wanderung auf die Saualpe nur bei guten Wetterverhältnissen planen, da man sich bei Schlechtwetter und schlechter Sicht im sanften Almgelände leicht verirren kann und auch der Blitzgefahr schutzlos ausgesetzt ist.
Kraftplätze der Norischen Region
Die Saualpe ist das Naherholungsgebiet der Lavanttaler und die gute touristische Erschließung beweisen die rund 30 Hütten, die gemeinsam um den Gast werben. Die Norische Region, in der wir uns befinden, ist nicht nur reich an materiellen Schätzen, sondern haben auch ein beträchtliches spirituelles Kapital. Bereits die Kelten und Römer bauten im oberen Görtschitztal das „Norische Eisen“ ab und man vermutet, dass sich hier auch die historische Hauptstadt Noreia befunden haben könnte. Überall finden sich Kraftplätze – so auch die beiden Sauöfen, die wir auf unserer Route besuchen. Zahlreiche Sagen ranken sich um die zwei Felsgebilde, aber auch um die beiden kleinen Gebirgsseen „Meeraugen“ oder die Felsformation „Steinerne Hochzeit“, die man auf einer anderen Route zum Klippitztörl besuchen kann. Die Saualpe wird als Mittelgebirgszug der Lavanttaler Alpen bezeichnet und erstreckt sich über 35 km in Nord-Süd-Richtung vom Klippitztörl im Norden bis zum Drau- und Jauntal im Süden.
Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf outdooractive.com.
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