Wachau: Süße Feiern rund um die Marille

Ein Artikel von Redaktion | 08.07.2014 - 11:47
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Nicht nur die Zeit, auch die Marillen sind reif! Dieser Tage hat die Haupternte der Marillen in der Wachau begonnen © Donau NÖ/Steve Haider

Die Marillenzeit ist da und die Früchte können wieder allerorts in der Wachau direkt bei den Marillenbauern oder bei den Ständen gekauft werden. Achten Sie dabei am besten auf das Gütesiegel „Original Wachauer Marille“, um wirklich das Original zu bekommen.

Aufgrund der besonderen Qualität ist die Wachauer Marille EU-geschützt. Man schmeckt den Unterschied auch sofort: die Wachauer Marille ist besonders süß und saftig. Es handelt sich um alte Sorten, die damals nicht wegen ihrer Transport- und Lagerfähigkeit gepflanzt wurden, sondern aufgrund des besonders guten Geschmacks. Wachauer Marillen sind nur während der Erntezeit in der Wachau erhältlich.

Marille feiern

Gebührend gefeiert werden die süßen Früchtchen bei den Wachauer Marillenfesten. Den Anfang macht das Marillenfest „Alles Marille“ in der Altstadt von Krems am 11. und 12. Juli. Höhepunkt dabei ist jeweils der Anschnitt des 30 m langen Marillenkuchens. An beiden Tagen kann man sich täglich ab 10 Uhr nach Herzenslust in der Altstadt von Krems durchkosten. Marillenknödel, Marilleneis, Marillenkuchen, Marillenbowle, Marillenpalatschinken und viele Marillenkreationen mehr warten auf die Gäste.

Von 18. bis 20. Juli feiert der Winzerort Spitz die Wachauer Marille beim Marillenkirtag. Die Eröffnung erfolgt am Freitag durch König „Marillus“ und Prinzessin „Aprikosia“ beim traditionellen Volkstanz. Außerdem findet auch der Frühschoppen am Sonntag mit der Trachtenkapelle Spitz statt.
Die Marillenprodukte, die am schmucken Spitzer Kirchenplatz auf den vielen Ständen angeboten werden, reichen von Flüssigem wie Likören, Schnäpsen bis hin zu Festem in Form von Marillenknödeln, Kuchen etc. Unbedingt sollte man die Knödel verkosten, die dampfend frisch aus dem bunt bemalten „Marillenknödelautomaten“ kommen.

Marille erwandern

Durch die Marillengärten von Marillenbauer Harald Aufreiter wandert man auf dem 4 km langen Marillenweg von Krems/Angern fast immer mit Blick auf Stift Göttweig und das Kremstal. Der aussichtsreiche Weg startet und endet in seinem Hofladen, der eine große Vielfalt an Marillenprodukten von Marmeladen bis hin zu Säften und Likören anbietet. Einige Schautafeln bringen Interessierten den Jahreskreislauf der Marillenbauern näher.

Rossatz-Arnsdorf ist die größte Marillenanbaugemeinde im Herzen der Wachau: Auf 7 Routen mit einer Gehzeit zwischen 40 und 90 Minuten spaziert man durch Marillen- und Weingärten zwischen Rossatzbach und Oberarnsdorf. Auf Info-Tafeln wird Wissenwertes und Interessantes rund um die Marille erzählt. Empfehlenswert ist die Einkehr in einer der „Marillentankstellen“, wo man frische Marillen und Marillenprodukte kaufen kann. Nach der Wanderung lohnt sich eine Rast bei einem der zahlreichen Heurigen am Weg.

Info: www.donau.com