Nicht nur die faszinierenden Naturschätze zeichnen die Stadt Marchegg aus, sondern auch ihre Geschichte. 1268 als damals größte befestigte Stadtanlage Mitteleuropas von König Premysl Ottokar II.... Mehr lesen ...
Das Almenland ist geprägt von herrlichen, weiten Almweiden und dichten Wäldern © J. Adam/Shutterstock
Die Nechnitz – so wird das Hochplateau zwischen Tyrnau und Fladnitz im oststeirischen Almenland genannt. Im Süden erhebt sich der Schöckl 1.445 m hoch, richtet man den Blick nach Nordwesten, so strahlt einen die rote Wand an, die mit 1.505 m einer der höchsten Berge des Almenlandes ist. Unser Ziel soll heute aber der Gerlerkogel sein, der knapp 6 km in nordöstlicher Richtung liegt.
Geschnitzte Waldbewohner
Die Nechnitz ist ein beliebter Ausgangspunkt für mehrere Wanderungen. Ihren Namen verdankt das Hochplateau und der gleichnamige Ort einer Pflanze, dem sogenannten Nagelkraut. Die slowenische Bezeichnung „nohtnica“ für die kleine krautige Pflanze, die maximal 20 cm groß wird, führte dann über Nachtnitz zu Nechnitz.
Der Weg zum Gerlerkogel beginnt mit dem Holzskulpturenweg in Nechnitz, bei der Einfahrt zum Gasthof Haider 1. Der Themenweg ist besonders bei Familien beliebt – obwohl der Aufstieg ziemlich steil ist. 1,5 km lang geht es etwa 270 Höhenmeter im Wald bergauf. Der Themenwanderweg wird von 45 unterschiedlichen heimischen Tierarten gesäumt, die die Wanderer zwischen den Bäumen entdecken können. Doch keine Angst, die Tiere sind alle zahm, denn sie wurden vom Holzschnitzer Erich Haider mit der Motorsäge erschaffen. Kunstvoll gestaltete Füchse, Wildschweine, Steinböcke und Hirsche begegnen einem beim Aufstieg – die zugehörigen Infotafeln erzählen über die Lebensweise und Besonderheiten der Waldbewohner.
Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf outdooractive.com.
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