Boa Vista – Geheimes Inselparadies im Atlantik

Ein Artikel von Sabrina Bühn | 24.02.2020 - 08:00

Authentische Trauminsel

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Die Dünenlandschaft Boa Vistas ist wirkt wie aus einem surrealistischen Gemälde © Lucian Milasan/Shutterstock.com

Boa Vista ist die drittgrößte Insel der Kapverden, die wiederum aus 15 einzelnen Insel bestehen. Nur 9 davon sind allerdings besiedelt. Mit einer Gesamtfläche von 4.033 km² zählen die Kapverden zu den kleinsten Ländern der Welt. Besuchen Sie mit uns die Strandtrauminsel Boa Vista, das noch relativ unbekannten, gut behüteten Geheimnis im Atlantik vor der Küste Westafrikas.

Die Inselgruppe machte sich über die Jahre vor allem als Surfer-Hotspot einen Namen, doch birgt sie auch authentische Reiseerlebnisse, die fernab des Massentourismus und der hektischen Strandpromenaden liegen. Bei sagenhaften 350 Sonnentagen im Jahr, lässt sich hier dem Winter ein Schnippchen schlagen.

Mega-Strände und Power-Drinks

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Nur einer der zahlreichen Traumstrände Boa Vistas © Samuel Borges Photography/Shutterstock.com

Hier treffen karge Wüstenlandschaften auf kilometerlange Strände und türkis-blaues Meer. Der angeblich schönste Strand der 15 Inseln liegt genau hier, auf Boa Vista: Über 18 km erstreckt sich der Praia de Santa Monica. Wer sich in den kleinen Dörfern entspannt bei einem Glas „Pontche“ (fast schon Nationaldrink, Alkohol auf Zuckerrohrbasis) zurücklehnt kann allerdings von den Einheimischen ihre persönlichen Lieblingsorte erfahren. Inselbewohner lieben z. B. die Steilküste mit ihren zahlreichen Höhlen am Strand Praia de Varandinha.

Meeresschildkröten im Paradies

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Die geschützten Meeresschildkröten werden teilweise in Aufzuchtstationen gut bewacht, bevor sie ihren Weg ins Meer antreten dürfen © Salvador Aznar/Shutterstock.com

Auf Boa Vista liegt einer der weltweit wichtigsten Brutplätze für Meeresschildkröten. Naturschutz ist deshalb hier besonders groß geschrieben und ein erfolgreiche Programm schützt hier fünf von sieben der in den hiesigen Gewässern vorkommenden Meeresschildkrötenarten. Die Tiere können sogar von Besuchern beobachtet werden! Am besten bucht man eine Nachtwanderung zu den Nistplätzen, wo man, begleitet von kundigen Meeresbiologen, garantiert eine Begegnung mit den beeindruckenden Wildtieren erleben kann. Ein respektvoller Umgang mit den Einheimischen der Insel, ob menschlich oder bepanzert, ist Voraussetzung dafür, dass dieses Paradies noch lange erhalten bleibt.