Oberösterreich: Obstbaumallee der Superlative

Ein Artikel von Sabrina Bühn | 03.02.2020 - 15:15
shutterstock_1259656750.jpg

Zwischen Obstbäumen wandelt es sich besonders genussvoll © Daniel Prudek/Shutterstock.com

Durch das Hausruckviertel verläuft ein ganz besonderer Weg. Vor rund 100 Jahren pflanzte ein Pfarrer aus Grieskirchen 450 Obstbäume im Spalier – die längste Obstbaumallee Österreichs entstand. Ursprünglich bestand die Allee ausschließlich aus Birnbäumen, scheinbar der Lieblingssorte des Urhebers dieser Sehenswürdigkeit. Wenn ein Obstbaum gestorben ist, wird er gewissenhaft von der Gemeinde ersetzt, wobei die Wahl für die Ersatzpflanzungen heute zumeist auf Apfelbäume fällt.

Das Ergebnis ist eine drei Kilometer lange Allee, welche sich von der Ortschaft Gallspach bis nach St. Georgen bei Grieskirchen zieht. Der Spazierweg führt durch den sogenannten Teufelsgraben zuerst steil bergab, bevor man den Anstieg zur Dreifaltigkeitskapelle auf sich nimmt. Zwei Bäche werden dabei überquert. Oben angekommen wird der Spaziergänger für die restliche Strecke auf dem Höhenrücken mit Aussicht aufs Trattnachtal und das Schloss Tollet belohnt. Besonders im Frühling ist dieser einmalige Weg einen Ausflug wert, wenn die Obstbäume den Wanderer auf der einstündigen Wegstrecke mit intensivem Blütenduft begleiten.

Info: www.vitalwelt.at