Gaumenreise nach Oaxaca

Ein Artikel von Monika Stroj | 27.02.2026 - 11:21
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Man kann Tlayudas offen – wie klassische Pizza – oder in der Mitte zusammengefaltet servieren © bonchan/Shutterstock

Zutaten:
• 400 g „Masa Harina“ (spezielles Maismehl für Tortillas)
• ca. 500 ml warmes Wasser
• 1 TL Salz
• 250 g schwarze Bohnen (gekocht bzw. aus der Dose)
• 1 Knoblauchzehe
• 200 g Mozzarella
• 1 Avocado
• 2 Paradeiser
• Eisbergsalat
• 1 Zwiebel
• 1 Limette
• 1 Paprika
• 1 Zucchini
• geräuchertes Paprikapulver, Salz, Pfeffer
• Öl
• ev. Sauerrahm
• ev. Salsa

Zubereitung:
1.
 Für den Teig das Mehl mit Salz und Wasser vermischen und zu einem weichen Teig kneten, ca. 10 Minuten rasten lassen.
2. Den Teig vierteln, Kugeln formen und sehr dünn auf einen Durchmesser von mindestens 25 cm ausrollen – anders als klassische Tortillas sind Tlayudas größer.
3. In einer entsprechend großen Pfanne ohne Öl werden die Tlayudas 1-2 Minuten pro Seite gebacken.
4. Die gekochten Bohnen mit dem Knoblauch grob pürieren, gemeinsam mit Öl und etwas Salz erhitzen und eindicken lassen.
5. Paprika und Zucchini waschen und in Streifen schneiden, in etwas Öl anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
6. Die Tortillas mit der Bohnenpaste bestreichen, den würfelig geschnittenen Mozzarella und das gebratene Gemüse darauf verteilen und kurz ins Backrohr geben, damit der Käse schmilzt.
7. Danach die frischen Toppings (Salatstreifen, gewürfelte Paradeiser, Avocado, Zwiebelringe und Limettensaft) drauflegen, nach Geschmack mit Sauerrahm und Salsa verfeinern.
8. Entweder man serviert die Tlayudas offen wie eine klassische Pizza, als Streetfood sieht man sie häufig auch in der Hälfte zusammengefaltet, ähnlich einer Calzone.

Info: Die „Masa Harina“ ist sogenanntes nixtamalisiertes Maismehl. Bei der Nixtamalisation handelt es sich um ein traditionelles Verfahren aus Mesoamerika, das dort schon sehr lange verwendet wird, um den Mais einerseits besser verarbeitbar und andererseits auch ernährungsphysiologisch wertvoller zu machen. Getrockneter Mais wird dabei in Wasser mit Kalk gekocht und anschließend eingeweicht. Die äußere Schale des Maiskorns löst sich dadurch, das Korn wird weicher und bekommt den charakteristischen Geschmack, den man von mexikanischen Tortillas kennt.