Gaumenreise nach Indien

Ein Artikel von Monika Stroj | 22.05.2026 - 08:33
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Die knusprigen Papadam eignen sich auch hervorragend zum Aperitif © Indian Food Images/Shutterstock

Zutaten:
• 200 g Linsenmehl
• 0,5 TL Salz
• 0,5 TL gemahlener Kreuzkümmel
• 1 Prise schwarzer Pfeffer
• 1 kleine Knoblauchzehe
• ca. 100 ml Wasser
• Öl

Zubereitung:
1. Den Knoblauch fein pressen, mit Mehl, Salz und den Gewürzen mischen.
2. Nach und nach Wasser dazugeben und kneten, bis ein fester, glatter Teig entsteht, zum Schluss 1 TL Öl mit verkneten.
3. Den Teig 20 Minuten ruhen lassen.
4. Zu kleinen Kugeln formen und auf einer leicht geölten Fläche sehr dünn ausrollen – je dünner der Teig, umso knuspriger wird das Ergebnis.
5. Jetzt die entstandenen Fladen mindestens 1 Stunde lufttrocknen lassen.
6. Entweder klassisch wenige Sekunden in heißem Öl frittieren, bis sie aufgehen und knusprig werden. Man kann Papadam auch kurz in einer trockenen Pfanne ohne Öl backen.
7. Entweder pur oder mit Mango-Chutney, Minzjoghurt oder Gurkensalat genießen.

Tipps: Im Original wird Urdbohnenmehl verwendet. Dieses bekommt man in Supermärkten mit großer Auswahl oder in Asia-Läden. Man kann es durch Linsen- oder Kichererbsenmehl ersetzen, in manchen Rezepten wird auch Reismehl hinzugefügt. Wenn Papadam trocken geröstet werden, entspricht das der ayurvedischen Ernährung – sie gelten als bekömmlich, appetitanregend und verdauungsfördernd. Die Fladen reagieren extrem schnell auf die Hitze, an manchen Stellen bläht sich der Teig auf, kleine Luftkammern und eine netzartige Oberfläche entstehen. Der hauchdünne Snack ist glutenfrei, proteinreich, vegan und aromatisch – er eignet sich als kreative Ergänzung zu vielen Gerichten.