Eis mitten in der Wüste? Was nach moderner Technik klingt, gelang den Menschen im alten Persien bereits vor mehr als 2.000 Jahren. Lange bevor es Strom oder Kühlschränke gab, entwickelten persische... Mehr lesen ...
Zutaten:
• 300 g Risottoreis
• 2 EL Olivenöl
• 1 Glas Rotwein
• 1 Glas Weißwein
• 700 ml klare Gemüsesuppe
• 1 Msp. Safran
• Salz, Pfeffer
• 50 g Parmesan
• 2 Zwiebeln
• 2 Knoblauchzehen
• 250 g Rinderfaschiertes
• 3 EL Paradeismark
• 1 Dose stückige Paradeiser (400 g)
• 2 Lorbeerblätter
• 1 TL Oregano
• 1 TL Basilikum
• 100 g Mozzarella, in kleinen Stücken
• 2 Eier
• 2 EL Semmelbröseln
• Pflanzenöl zum Frittieren
Zubereitung:
1. Risottoreis in 1 EL Olivenöl anschwitzen, mit Weißwein ablöschen. Während des Garprozesses Gemüsesuppe schöpflöffelweise hinzugeben, sodass der Reis immer nur knapp bedeckt ist.
2. Safran mit Wasser vermischen und unter das Risotto rühren. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Parmesan verfeinern. Fertigen Reis zum Auskühlen flach auf einer Platte oder einem Teller verteilen.
3. Zwiebeln und Knoblauch hacken und in 1 EL Olivenöl andünsten. Faschiertes hinzugeben und scharf anbraten. Paradeismark kurz mitrösten und alles mit etwas Rotwein ablöschen. Stückige Paradeiser und Lorbeerblätter hinzugeben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum würzen. Fleischsoße auf eine cremige Konsistenz einkochen lassen. Zuletzt Lorbeerblätter entfernen.
4. Jeweils eine Handvoll Reis nehmen, in die Mitte etwas von der Fleischmasse und ein Mozzarellastück geben. Eine Kugel in Orangengröße formen.
5. Eier in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen. Reisbällchen erst in Ei, dann in Semmelbrösel wälzen.
6. Reichlich Öl erhitzen und die Bällchen goldbraun frittieren. Mit einem Schaumlöffel herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
7. Nach Belieben mit scharfer Chilisoße servieren.
Info: Die lange Geschichte der Arancini geht zurück auf die arabische Herrschaft, die auf Sizilien vom 9. bis zum 11. Jh. dauerte. Die Araber aßen damals gewürzten Reis mit Safran und Fleisch, im 13. Jh. soll am Hof von Friedrich II. die heute bekannte, frittierte Form entstanden sein. Rund um Palermo isst man übrigens eher die rundliche Form – in der Region um Catania sollen Arancini häufig spitz zulaufend sein und an den Vulkankegel des Ätna erinnern.
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