Die Sauöfen sind spezielle Felsformationen, die in der Kreidezeit und anschließende Verwitterung entstanden und Ziel unserer Wanderung sind. Ausblicke sind hier beinahe über das gesamte Kärntner Land... Mehr lesen ...
Gräser und Moose wachsen am Wiegensee mit ihren Kriechtrieben auf die Wasserfläche hinaus und bilden den „Schwingrasen“ © Gertjan Hooijer/Shutterstock
Vom Wiegensee über den Scheidsee zum Kessisee und zum Valschaviel See – die beeindruckende Bergwelt des Verwalls spiegelt sich in den klaren Alpenseen und lädt zu einer herrlichen Rundwanderung ein.
Vom Bergbau zum Tourismus
Von Bludenz abzweigend der Ill flussaufwärts folgend liegt der Montafon. Das 39 km lange Tal wird im Norden von der Verwallgruppe und im Süden vom Rätikon sowie der Silvretta begrenzt. Die höchste Erhebung in der Umgebung ist der 3.312 m hohe Piz Buin in der Silvretta-Gruppe.
Bereits vor 5.000 Jahren besiedelten Menschen das Gebirgstal, wie Reste einer alten Siedlungsstätte in Frigawald belegen. Sie war einst Teil einer mächtigen bronzezeitlichen Burganlage. Von der ursprünglichen Besiedelung durch Rätoromanen, die aus dem Walgau und Graubünden zugewandert waren, geben noch heute eine Vielzahl rätoromanischer Berg-, Fluss-, Orts-, Flur- und Familiennamen Zeugnis (wie z. B. Albona, Gafluna, Montjola, Silvretta, Tilisuna, uvm.). Bereits in der Bronze- und Eisenzeit war der Montafon Zentrum des Bergbaus: Eisen, Kupfer und Silber wurden hier bis ins Spätmittelalter abgebaut und brachten der Region Wohlstand. Seit dem Jahr 1925 sind die Illwerke in der Region als Energieerzeuger tätig. Neben einer Reihe von Seilbahnen wurde auch die Silvretta-Hochalpenstraße vorrangig für den Material- und Personentransport zu den diversen Baustellen errichtet. Heute werden diese zudem touristisch genutzt und bringen die Besucher in die Montafoner Bergwelt.
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