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Seit Sommer 2026 gibt es am Wiener Flughafen neue Scanner für eine raschere Sicherheitskontrolle © DirkVG/Shutterstock
In Österreich ist das lästige Auspacken von Flüssigkeiten, Laptops und anderen elektronischen Geräten zumindest am Flughafen Wien Geschichte. Seit Sommer 2026 werden dort neue CT-Scanner eingesetzt, die das ermöglichen. Wer von einem der kleineren Flughäfen in den Bundesländern abfliegt, sollte jedoch von den alten Flüssigkeitsbestimmungen und erlaubten Verpackungsgrößen (je maximal 100 ml und alles gesammelt im durchsichtigen 1-Liter-Plastiksackerl vorzuweisen) ausgehen. Achtung: Je nach Destination können diese alten Limits dann aber auch beim Rückflug greifen – ob die neuen Geräte schon verfügbar sind, sollte unbedingt vor dem Einpacken im Zuge der Reiseplanung berücksichtigt werden!
Was ist neu?
Durch die neuartigen Scanner können Flüssigkeiten von bis zu 2 l pro Behälter im Handgepäck mitgenommen werden und müssen bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr ausgepackt werden. Auch elektronische Geräte verbleiben einfach im Rucksack oder Koffer. Ähnlich wie bei einem Computertomograph im Krankenhaus wird anstatt eines zweidimensionalen ein dreidimensionales Bild des Handgepäcks erstellt. Dadurch lässt sich der Inhalt besser aus verschiedenen Winkeln betrachten, vergrößern und die Objekte Schicht für Schicht genau untersuchen.
Es kommen auch größere Boxen zum Einsatz – in sie werden sämtliche Handgepäcksstücke und eventuell Inhalte aus den Hosentaschen gelegt. Ausgepackt muss dann nur noch auf Nachfrage des Sicherheitspersonals werden. Was bleibt, ist die punktuelle Suche nach Spuren von Sprengstoff – wenn der Zufallsgenerator das bestimmt, muss man nach wie vor eine detaillierte Kontrolle über sich ergehen lassen.