Ostuferweg Hallstatt

Ein Artikel von REISEN-Magazin/Gerald Stiptschitsch | 06.07.2026 - 09:28
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In der Schattau-Bucht stehen auf den sattgrünen Wiesen zahlreiche Bootshäuser, in welchen die Zillen (spezielle Boote am Hallstätter See) untergebracht sind © Stiptschitsch

Das Ostufer des rund 6 km langen Hallstätter Sees ist erst seit 1985 durchgehend begehbar und mittlerweile als „Ostuferweg“ sehr beliebt. Wir wandern den rund 10 km langen Weg nur in eine Richtung und nehmen die Salzkammergutbahn in Anspruch. Für uns hat es sich in der Vergangenheit als vorteilhaft erwiesen, die Bahn in solchen Fällen nicht als „Rückweg“, sondern als „Hinweg“ zu nutzen. Damit muss man sich am Schluss der Wanderung nicht mehr nach den Zugabfahrtszeiten richten und kann entspannter die Tour genießen. Wer daher mit dem Auto kommt, lässt dieses am besten am Bahnhof in Obertraun stehen, fährt mit der Bahn bis nach Steeg-Gosau in Bad Goisern und wandert gemütlich bis Obertraun zurück. 

Ein Lindwurm im Wappen

Bad Goisern, unser „Startpunkt“, wurde als „Gebisharn“ bereits im 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt und wurde nach der Entdeckung der Jod-Schwefelquelle (bei Tiefenbohrungen auf der Suche nach Salz) Ende des 19. Jh. als Kurort ernannt. Bad Goisern unterteilt sich in 31 Ortschaften in einer lockeren Siedlungsform, wobei im Süden der Ortschaft, wo der Hallstätter See anschließt, der Ortsteil Steeg mit dem gleichnamigen Bahnhof Steeg-Gosau unser Ausgangspunkt ist.

Die Route zur Wanderung finden Sie auch auf outdooractive.com.

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