Wer die Vielfalt der Wanderwege in der oberösterreichischen Donauregion entdecken möchte, wird z. B. vom Rudolf-Kirchschläger-Steig über das Fuchsloch bis hin zum Labyrinthe-Wanderweg nicht... Mehr lesen ...
Ein nachgebauter Steinkreis vermittelt die Rituale der Kelten. Die genaue Bedeutung und der exakte Standort sind unbekannt © Stiptschitsch
Über die keltische Kultur ist nur wenig bekannt, weil kaum schriftliche Quellen vorhanden sind. Sicher ist aber, dass die keltische Kultur in Mitteleuropa in der Zeit zwischen 1000 und 500 v. Chr. entstanden ist. Interessant ist, dass diese aus der ansässigen Bevölkerung herauswuchs und nicht durch Eroberer aufgezwungen wurde, wie das etwa bei der Christianisierung der Fall war. In ihr liegen daher unsere ursprünglichsten geschichtlichen Wurzeln.
Erste Metallherstellung
Das Keltentum war eine Stammeskultur, die sich auf Ackerbau, Viehzucht, Bergbau und Handwerk begründete und in diesen vier Bereichen kulturelle Höchstleistungen entwickelten. Kapfenberg war eine wichtige Region für die Kelten. Bronzebeile und andere Bronzegegenstände, die unterhalb der Rettenwandhöhle entdeckt wurden, stammen wahrscheinlich bereits aus der Frühzeit des Keltentums. Sie zeugen davon, dass die Kelten schon damals hier heimisch waren und dass zu der Zeit in diesen Regionen bereits Metall hergestellt wurde. Einige dieser Gegenstände können im Museum der Stadt Kapfenberg besichtigt werden. Während der Römerzeit, als mit Verboten der Druiden die Elite der Kelten verloren ging, hielten v. a. die Frauen viele keltische Traditionen aufrecht, weshalb zahlreiche Glaubenselemente bis heute im Christentum erhalten geblieben sind.
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