Majestätisch erhebt sich der Ararat über die Landschaft Ostanatoliens. Für Armenien ist der 5.137 m hohe Berg der stärkste Symbol des Landes. Der gewaltige Vulkan steht für Geschichte, Glaube und... Mehr lesen ...
Die feinen Fäden aus Maronicreme sind leicht angezuckert – genau wie die Bergspitzen im Herbst © Nature-Vibe/Shutterstock
Zutaten:
• 3 Eiweiß
• 170 g Zucker
• etwas Zitronensaft
• 400 g Maronipüree
• 80 ml Milch
• 2 Pkg. Vanillezucker
• 60 g weiche Butter
• 2 EL Rum
• 1 Prise Salz
• 300 ml Schlagobers
• Staubzucker zum Bestreuen
• 3 gegarte, geschälte Maroni
• ev. Minzblätter
Zubereitung:
1. Eiweiß steif schlagen, nach und nach 100 g Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse fest und glänzend wird, Zitronensaft dazugeben.
2. Backofen auf 100 °C vorheizen, die Baisermasse in einen Spritzsack mit großer Tülle füllen (den kann man ganz einfach mit einem Plastiksackerl oder aus Backpapier selbst anfertigen) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech sechs gleichmäßige, runde Böden spritzen. Im Ofen ca. 1,5 Stunden trocknen und die knusprigen Böden auskühlen lassen.
3. Maronipüree in einem Topf mit Milch, 50 g Zucker, 1 Pkg. Vanillezucker und Salz leicht erwärmen, bis die Flüssigkeit aufgenommen ist und eine homogene Masse entsteht. Diese wird anschließend püriert, mit Rum abgeschmeckt und – je nach Konsistenz – noch etwas Milch hinzugefügt. Die Creme soll sich gut durch eine feine Tülle spritzen lassen, darf aber nicht zu flüssig sein.
4. Schlagobers mit 20 g Zucker und 1 Pkg. Vanillezucker steif schlagen und „bergförmig“ auf die Baiserböden verteilen.
5. Jetzt die abgekühlte Maronicreme in einen Spritzsack mit feiner Tülle füllen und spiralförmig in feinen Fäden auf die Berge spritzen. Diese noch mit Staubzucker bestreuen und jeweils mit einer halben Maroni bzw. einem Minzblatt garnieren.
Tipp: Die kleinen Gipfel aus knusprigem Baiser, luftigem Schlagobers und samtiger Maronicreme sind ein feines, herbstliches Dessert. Wir haben uns für die bequeme Variante mit tiefgekühltem Maronipüree bzw. gegarten und geschälten Maroni entschieden – wenn die Früchte Saison haben kann man sie selbstverständlich auch selbst garen und schälen. Im Vergleich zum fertigen Maronipüree empfiehlt es sich dann allerdings, das Püree nach dem Pürieren noch einmal durch ein Sieb zu streichen – so wird es feiner.