Mit Reise-Kniestrümpfen können Menschen mit gesunden Venen das Thromboserisiko auf Reisen minimieren © djd/medi
Wenn Fluggäste stundenlang bewegungslos im Flieger sitzen, verlangsamt sich der Blutkreislauf. Dafür sind auch die trockene Luft und der niedrige Luftdruck an Bord verantwortlich. Hinzu kommen die gebeugte Sitzhaltung in der Leiste und vor allem das Anwinkeln oder Überschlagen der Beine. Die abgeknickten Venen müssen nun viel mehr leisten, um das Blut aus den Füßen zum Herzen zu pumpen. Das Blut kann in den Beinen versacken, die wässrigen Bestandteile gelangen durch die Venenwand ins Gewebe. Die Folge: Füße und Beine schwellen an. Das Blut kann verdicken. Wenn dann eine Vene verstopft, ist eine Thrombose die mögliche Folge.
Mit Reise-Kniestrümpfen können Menschen mit gesunden Venen dieses Risiko minimieren. Der Kompressionsdruck nimmt Richtung Knie ab. Die Venen werden "definiert", die Venenklappen schließen wieder. Dadurch gelangt das venöse, verbrauchte Blut schneller zum Herzen. Der Reisestrumpf "medi travel" beispielsweise ist klinisch getestet und trägt das Öko-Test-Urteil "gut". Für Menschen aus einer Risikogruppe sind medizinische Kompressionsstrümpfe erste Wahl. Der Arzt kann sie bei Notwendigkeit verschreiben. Er empfiehlt auch Beinübungen und klärt über medikamentöse Maßnahmen auf.