Der historische Wanderweg in Hornstein ist eine gemütliche Rundtour, die durch mehrere Jahrhunderte der Ortsgeschichte führt. Die Baugeschichte reicht vom 14. bis ins 19. Jh. und erzählt von der... Mehr lesen ...
Vermittlungen des Museums finden auch an anderen Orten statt, wie etwa rund um den Heldenplatz © Kirill Neiezhmakov/Shutterstock
Unter dem Motto „Denk:Mal Demokratie“ entdeckt man im Rahmen eines geführten Rundgangs am Wiener Heldenplatz und dem äußeren Burgtor österreichische Zeitgeschichte. Dabei geht es einerseits um das Burgtor als historisches Bauwerk, das von der Monarchie, der Ersten Republik und der Propaganda im Nationalsozialismus erzählt. Aktuell beleuchtet im Burgtor die Ausstellung über das Leben von Ruth Maier die tragische Biografie einer 1942 in Auschwitz ermordeten Frau.
Eine Anmeldung ist für diesen 90-minütigen, kostenfreien Rundgang nicht erforderlich – der nächste Termin ist der 21. Juni 2026 um 11 Uhr – weitere werden auf der Website veröffentlicht.
Neue Ausstellung unter dem Motto „Gewalt – Gesellschaft“
Die Statue des Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten entfernt © Yuri Turkov/Shutterstock
Das Heeresgeschichtliche Museum zeigt eine neue Ausstellung über die Epoche von 1918 bis 1955 und erzählt dabei von Gewalterfahrungen, Militarisierung und Militanz in dieser Zeit. Sie zeigt, wie Gewalt im Zweiten Weltkrieg entgrenzt wurde, nach 1945 nachwirkte und die Gesellschaft strukturell prägte. Mit gezielt eingesetzten Objekten eröffnet sie die Auseinandersetzung mit Militär in Diktatur und Demokratie.
Am Eröffnungswochenende von 12. bis 14. Juni 2026, jeweils von 9 bis 17 Uhr, feiert das Museum mit freiem Eintritt für alle. Auch an jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei, die Ausstellung wird bis zum Jahr 2031 zu sehen sein.
Das Heeresgeschichtliche Museum in Wien wurde renoviert und im Frühjahr 2026 neu eröffnet. Es ist ein Ort, der historische Erfahrung und gegenwärtige Fragestellungen miteinander verbindet. Neben Militärgeschichte liegt der Schwerpunkt des Museums auf dem Menschen als Akteur in der Geschichte, auf Demokratiebildung, demokratischer Erinnerungskultur und dem Zusammenhang von Krieg, Konflikt und Gesellschaft. Mit über 1 Mio. Objekten zählt das Museum im Arsenal im 3. Wiener Gemeindebezirk zu den ältesten und größten historischen Museen in Europa.
Info: www.hgm.at