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Wien ist im Frühling 2026 zum dritten Mal Austragungsort des Eurovision Song Contest © zef art/Shutterstock
Seit 1956 gibt es den Song Contest bereits, er wird jährlich von den europäischen Rundfunkanstalten übertragen. Das bunte Spektakel aus Pop, Folk, Show und schrillen Momenten vereint Menschen über die Grenzen hinweg und ist einer der größten Musikwettbewerbe der Welt.
Das jeweilige Siegerland trägt den Song Contest im darauffolgenden Jahr aus. Im Jahr 1966 hat Udo Jürgens mit „Merci, Chérie“ den damaligen „Grand Prix de la Chanson“ erstmals für Österreich gewonnen. Somit feierte der Wettbewerb seine Premiere im Jahr 1967 in Wien. Nach dem Sieg von Conchita Wurst („Rise like a Phoenix“) im Jahr 2014 fand der Song Contest im darauffolgenden Jahr in der Wiener Stadthalle statt – eines der davon im Stadtbild verbliebenen Zeichen sind die Ampelpärchen, die uns sowohl in hetero- als auch homosexueller Form dabei helfen, sicher über die Straße zu gehen
70. Jubiläum in der Wiener Stadthalle
Im Jahr 2025 hat es der Countertenor JJ mit „Wasted Love“ geschafft, den Sieg für Österreich zu holen. Daher findet im Jahr 2026 das 70. Jubiläum des internationalen Gesangswettbewerbs in der Wiener Stadthalle statt. Die Shows werden Mitte Mai live in die ganze Welt übertragen: die Eröffnung am 10., die beiden Semifinale am 12. und 14. und schließlich das Finale am 16. Mai 2026. Die Wiener Stadthalle gilt als Österreichs größte Event-Location und wird der Austragungsort aller Shows sein. Eines der ersten bekannten Zeichen für den Song Contest 2026 ist eine Taurus-Lok der ÖBB, die als Botschafterin für die klimafreundliche Anreise nach Wien dienen soll.
Erste Schlagzeilen über ausverkaufte Tickets gab es schon Anfang 2026 – es werden allerdings nach und nach in mehreren Wellen noch Ticketkontingente auf den offiziellen Kanälen eröffnet. Gesucht werden außerdem 800 freiwillige Helfer für Organisation und Fan-Support, die das einzigartige Event auf diese Weise hautnah erleben können. Rund um das „Eurovision Village“ am Wiener Rathausplatz wird es verschiedene Möglichkeiten geben, das Spektakel auch ohne Ticket zu verfolgen. Der Song Contest ist außerdem bekannt dafür, eine Vielzahl an Partys, Club-Events und Fan-Veranstaltungen für alle Altersgruppen auszulösen.
Vielfalt in Musik, Kulturen, Sprachen und Communities ist Teil des Song Contests, auch Barrierefreiheit wird großgeschrieben. Spezielle barrierefreie Angebote ermöglichen es auch gehörlosen und hörbehinderten Fans, den Eurovision Song Contest mitzuverfolgen. Seit dem Jahr 2015 werden die Auftritte nicht nur in die Gebärdensprache „International Sign“ übersetzt, sondern als eigene Sign-Performances dargestellt. Mehr als nur übersetzt wird mit Hilfe dieser künstlerischen Ausdrucksform eigenständig inszeniert und um Mimik, Rhythmus und Tanzelemente erweitert.
Info: www.eurovision.com