Gaumenreise nach Ostafrika

Ein Artikel von Monika Stroj | 16.01.2026 - 16:18
mndazi_shutterstock_1186092232.jpg

Flaumig, in Fett gebacken und mit Zucker bestreut – afrikanische Mandazi erinnern an unsere Faschingskrapfen © Sergii Koval/Shutterstock

Zutaten:
• 500 g Weizenmehl
• 100 g Zucker
• 1 Pkg. Trockengerm
• 1 TL Kardamom gemahlen
• 0,5 TL Salz
• 250 ml Milch
• 1 Ei
• 20 g Butter
• Öl zum Ausbacken

Zubereitung:
1. Die Milch leicht erwärmen. Mehl mit Zucker und Salz vermischen, die Trockengerm dazugeben.
2. Nun Kardamom, die weiche Butter und das Ei dazugeben und nach und nach mit der Milch verkneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht.
3. Diesen abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.
4. Den Teig ca. 1 cm dick ausrollen und in Kreise oder Dreiecke schneiden (je nach Belieben mit einigen cm Durchmesser).
5. Das Öl erhitzen und die Mandazi goldbraun, ca. 3 Minuten pro Seite, frittieren.
6. Auf Küchenrolle legen, abtropfen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Info: Das frittierte Teiggebäck erinnert an amerikanische Donuts oder heimische Krapfen. Im Vergleich sind die aus Ostafrika stammenden, dreieckigen oder runden Teigstücke aber weniger süß und werden nicht glasiert bzw. gefüllt. Sie stellen in Kenia, Tansania und Uganda ein beliebtes Frühstück oder einen Snack für Zwischendurch dar, der häufig mit Kaffee oder Tee – typisch würzigem Chai – verzehrt wird.