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Die zarten, kleinen Mürbteigkuchen sind ein beliebtes Mitbringsel aus Indonesien © Ary Pranggawan/Shutterstock
Zutaten (Mürbteig):
• 200 g Mehl
• 100 g kalte Butter
• 40 g Staubzucker
• 1 Ei
• 1 Prise Salz
Zutaten (Füllung):
• 200 ml gezuckerte Kondensmilch
• 50 ml Milch
• 2 Dotter
• 1 Pkg. Vanillezucker
• 1 EL Maisstärke
• 1 EL Butter (geschmolzen)
Zubereitung:
1. Butter in kleine Stücke schneiden und mit dem Mehl abbröseln, leicht salzen und den gesiebten Staubzucker und das Ei dazu kneten, bei Bedarf etwas Wasser dazugeben.
2. Teig in Folie wickeln und mindestens 30 Minuten kühlen.
3. In der Zwischenzeit die Eidotter versprudeln, die Milch und die anderen Zutaten dazugeben und glatt rühren.
4. Kleine Tarte- oder Muffinförmchen einfetten, den Mürbteig dünn ausrollen und jeweils in die Förmchen legen. Die Böden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
5. Die Füllung vorsichtig auf den Teig gießen und nicht zu voll machen. Im vorgeheizten Backrohr bei 170 Grad ca. 15 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht fest, aber noch nicht zu braun, ist.
6. Auskühlen lassen und aus den Förmchen lösen.
Tipps: Für den typischen Bali-Style mit leicht glänzender Oberfläche sollte man die Füllung eher kürzer als zu lange backen. Gekühlt schmecken die Susus besser und halten sich im Kühlschrank bis zu drei Tage frisch!
Zu den balinesichen Milchtörtchen (Pie = Törtchen, Susu = Milch) kam es, als indonesiche Bäcker begannen, sich an westliche Backtechniken anzunähern und diese mit ihren lokalen Geschmäckern zu kombinieren. Susus sind sehr einfach und schmecken etwas leichter als vergleichbare Törtchen aus der westlich geprägten Küche. Die Kombination aus knusprig, cremig und mild trifft den Geschmack vieler Menschen, neben der klassischen Variante gibt es zusätzlich Kokos, Matcha oder Schokoladengeschmack. Auch geriebener Käse kann darüber gestreut werden – damit werden sie zu etwas sehr typisch indonesischem, denn geriebener Käse wird hier sehr gerne verwendet.