Durch die Steinbachklamm nach Maria Taferl

Ein Artikel von Christiane Bartal | 06.05.2019 - 15:04

Ein wahrlich sagenhafter Landstrich erstreckt sich zwischen Ybbs und Melk: der Nibelungengau. Dem Nibelungenlied nach soll hier einst der tragische Held Markgraf Rüdiger von Bechelaren (dem heutigen Pöchlarn) seinen Sitz als Lehensmann des Hunnenkönigs Attila gehabt haben.

Zwischen dem Strudengau im Westen und der Wachau im Osten liegt der Wallfahrtsort Maria Taferl, der auf einem Hügel über der Donau thront. Und genau dorthin führt unsere Rundwanderung, die ihren Beginn in Marbach an der Donau hat und durch die wildromantische Steinbachklamm verläuft.

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Über bemooste Steine, die verraten, dass hier das Waldviertel beginnt, rauscht der Steinbach das Tal hinab. Der Wanderweg durch die Klamm begleitet ihn © Christiane Bartal

Vom Donauufer zur Steinbachklamm

Startpunkt der Wanderung ist die Schiffsanlegestelle in Marbach an der Donau, wo auch ausreichend Parkplätze vorhanden sind. Die Ortsteile Friesenegg und Steinbach hinter uns gelassen, finden wir uns nach der Winklermühle in der Steinbachklamm wieder. Zwar finden wir hier keine schwindelerregenden Leitern und Stege vor, dennoch hat diese „Klamm“ etwas außerordentlich Wildromantisches an sich. Grund dafür ist der namengebende Steinbach, der sein Wasser über moosüberzogene Felsen rauschen lässt – ein Indiz dafür, dass wir uns im Waldviertel befinden, wenngleich auch an seinem südlichen Ende. Dazu flankieren felsenübersäte Hänge den Klammweg.

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